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bleiben wollen, ſie hatte eine ähnliche Summe votirt, die ſie zur Feier des nationalen Preiſes in die Hände ihrer Notabeln gegeben.
An dem für dieſe Feierlichkeit feſtgeſetzten Sonn-⸗ tag war es auch eine ſolche Geſchäftigkeit der Menge, ein ſolcher Enthuſtasmus der Bürger, daß man ſich, ſelbſt mit dem duckmäuſeriſchen Lächeln der Franzoſen, die über Alles und überall lächeln, nicht hätte er⸗ wehren können, den Charakter dieſer guten Holländer zu bewundern, welche ebenſo bereit, ihr Geld für den Bau eines Schiffes, das heißt, für die Aufrechthaltung der Ehre der Nation, als zu Belohnung der Er⸗ findung einer neuen Blume auszugeben, die einen Tag glänzen und an dieſem Tag die Frauen, die Ge⸗
4 lehrten und die Neugierigen ergötzen ſollte.
An der Spitze der Notabeln und des Gartenbau⸗ Ausſchuſſes prangte Herr van Syſtens mit ſeinen reich⸗ ſten Kleidern geſchmückt.
Der würdige Mann hatte alle ſeine Kräfte ange⸗ ſtrengt, um ſeiner Lieblingsblume durch die düſtere, ſtrenge Eleganz ſeines Anzugs zu gleichen, und das war ihm, wir müſſen es zu ſeinem Ruhm ſogleich be⸗ merken, vollkommen gelungen.
Pechſchwarz, dunkelblauer Sammet, violetbraune Seide, mit blendend weißer Wäſche, das war der Ceremonien⸗Anzug des Präſidenten, der an der Spitze ſeines Ausſchuſſes mit einem ungeheuren Strauß dem ähnlich einherſchritt, welchen zweihundert und einund⸗ zwanzig Jahre ſpäter Herr von Robespierre beim Feſte des höchſten Weſens trug.
Nur hatte der wackere Präſident, ſtatt des von Haß und Ehrgeiz angeſchwollenen Herzens des franzö⸗ ſiſchen Tribunen, in der Bruſt eine Blume, die nicht minder unſchuldig, als die unſchuldigſte von den⸗ jenigen, welche er in der Hand hielt.
Man ſah hinter dieſem, wie eine Wieſe bunt⸗ ſcheckigen, wie ein Frühling duftenden Ausſchuß, die
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