Teil eines Werkes 
Die schwarze Tulpe / von Alexander Dumas ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Während andere ihre Eitelkeit darein ſetzten, daß ſie durch Arſenale und Werften, durch Magazine und Bazars glänzten, ſuchte Harlem ſeinen Ruhm darin, daß es alle Städte der Vereinigten Staaten durch ſeine ſchönen, buſchreichen Ulmen, durch ſeine ſchlanken, hochgewachſenen Pappeln, und beſonders durch ſeine ſchat⸗ tigen Promenaden übertraf, über denen ſich die Eiche, die Linde und der Kaſtanienbaum wölbten.

Als die Stadt Harlem ſah, daß ihre Nachbarin Leyden und ihre Königin Amſterdam, die eine den Weg einſchlug, um eine Stadt der Viſſfenſchaft, die andere, um eine Stadt des Handels zu werden, da wollte Harlem eine Stadt des Ackerbaus oder vielmehr des Gartenbaus werden.

Sehr geſchloſſen, ſehr gelüftet, ſehr von der Sonne erwärmt, gab Harlem in der That den Gärtnern Ga⸗ rantien, die jede andere Stadt mit ihren Winden von der See und ihrer Sonne von den Ebenen nicht zu

bieten vermochte.

Man hatte auch in Harlem ſich alle ruhige Geiſter niederlaſſen ſehen, welche die Liebe für die Erde und und ihre Wohlthaten beſaßen, wie ſich in Rotterdam und Amſterdam alle unruhige, bewegliche Geiſter nie⸗ dergelaſſen hatten, welche die Liebe für die Reiſen und den Handel beſaßen, wie ſich endlich im Haag alle Politiker und Weltleute niederließen.

Wir haben geſagt, Leyden ſei die Eroberung der Gelehrten geweſen.

Harlem aber bekam Geſchmack für die milden, angenehmen Dinge, für die Muſik, für die Malerei, für die Obſtgärten, für die Promenaden, für die Ge⸗ hölze, für die Blumenbeete.

Harlem faßte eine leidenſchaftliche Liebe für die Blumen, und unter andern Blumen für die Tulpen.

Harlem ſetzte Preiſe zu Ehren der Tulpen aus, und wir kommen auf einem ſehr natürlichen Weg, wie man ſieht, auf denjenigen zu ſprechen, welchen es am

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