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dieſe Seltſamkeit, die ſein drittes Abenteuer bezeichnete, eben ſo anmuthige Details und eben ſo genaue Er⸗
läuterungen gegeben, wie über ſeine zwei erſten.
Man brachte die Nacht im Wagen zu. Am andern
Morgen, bei Tagesanbruch, befand ſich Cornelius jen⸗ ſeits Leyden, mit der Nordſee zu ſeiner Linken und dem Harlemer Meer zu ſeiner Rechten.
Nach drei Stunden kam er in Harlem an.
Cornelius wußte durchaus nicht, was in Harlem vorgefallen war, und wir laſſen ihn in dieſer Unwiſſen⸗ heit, bis er durch die Ereigniſſe daraus gezogen wird.
Doch nicht daſſelbe kann beim Leſer ſein, der das Naeecht hat, bei den Dingen, ſelbſt vor unſerem Helden,
auf das Laufende geſetzt zu werden.
Wir haben geſehen, daß Roſa und die Tulpe, wie zwei Schweſtern und wie zwei Waiſen, vom Prinzen Wilhelm von Oranien bei dem Präſidenten van Syſtens gelaſſen worden waren.
Roſa erhielt keine Nachricht vom Stadhouder vor den Abend des Tages, wo ſie ihn von Angeſicht ge⸗ ehen.
Gegen Abend erſchien ein Officier bei van Syſtens; er kam im Auftrag Seiner Hoheit und lud Roſa ein, ſich in's Stadthaus zu begeben.
Hier in das große Berathungscabinet eingeführt, fand ſie den Prinzen ſchreibend.
Er war allein und hatte zu ſeinen Füßen einen⸗
großen frieſiſchen Windhund, der ihn feſt anſchaute, als hätte das treue Thier verſuchen wollen, zu thun, — was kein Menſch thun konnte,— im Geiſte des Herrn leſen.
Wilhelm ſchrieb noch einen Augenblick fort; dann ſchlug er die Augen auf und ſagte, als er Roſa bei der Thüre ſtehen ſah, ohne daß er das, was er ſchrieb, verließ:
„Kommt, Jungfer.“ 3
Roſa machte ein paar Schritte gegen den Tiſch.


