Teil eines Werkes 
Die schwarze Tulpe / von Alexander Dumas ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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ihnen den Befehl, Euch den Platz abzutreten, und ich

mache auf der Stelle eine halbe Wendung, in Betracht, daß ich mich hier ungeheuer langweile.

Ja, ja! ſchrieen hundert Stimmen, die ſich ſo⸗ gleich durch fünfhundert weitere vermehrten.Gehen wir in's Stadthaus; ſuchen wir die Abgeordneten auf! Vorwärts! vorwärts!

Gut, murmelte Tilly, während er die Wüthend⸗ ſten wegeilen ſah,verlangt auf dem Rathhaus eine Schändlichkeit, und Ihr werdet ſehen, ob man ſie Euch bewilligt; geht, meine Freunde, geht.

Der würdige Officier zählte auf die Ehre der Behörden, welche ihrerſeits auf ſeine Soldatenehre zählten..

Sagt, Kapitän, flüſterte dem Grafen ſein erſter Lieutenant in's Ohr,die Abgeordneten mögen dieſen Wüthenden verweigern, was ſie von ihnen verlangen, aber ſie mögen uns ein wenig Verſtärkung ſchicken, das wird nichts ſchaden, denke ich.

Johann de Witt, den wir nach ſeinem Geſpräche mit dem Kerkermeiſter Gryphus und deſſen Tochter Roſa die ſteinerne Treppe hinaufſteigend verlaſſen ha⸗ ben, war indeſſen zu der Stube gelangt, wo auf einer Matratze ſein Bruder Cornelius lag, bei dem, wie wir erwähnt, der Fiscal die vorläufige Folter hatte anwenden laſſen.* Es war das Verbannungsurtheil erfolgt, und die⸗ ſes hatte die Anwendung der außerordentlichen Folter unnöthig gemacht.

Cornelius, der nichts von einem Verbrechen ge⸗

ſtanden, das er nicht begangen hatte, athmete endlich

auf ſeinem Bette ausgeſtreckt, obgleich Fauſtgelenke und Finger gebrochen waren, als er nach einem dreitägigen Leiden erfuhr, die Richter, von denen er den Tod er⸗ wartet, haben ihn gnädig nur zur Verbannung ver⸗ urtheilt..

Von energiſchem Körper und unbeſiegbarer Seele⸗