Teil eines Werkes 
Die schwarze Tulpe / von Alexander Dumas ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Da iſt ein kleines Mädchen, das wahrſcheinlich nicht leſen kann, und das folglich nie etwas geleſen, hier aber die Geſchichte der Welt in einem Wort zuſammen⸗ gefaßt hat.

Und immer gleich ruhig, aber ſchwermüthiger als bei ſeinem Eintritt, ging der Ex⸗Großpenſionär nach dem Zimmer ſeines Bruders.

II. 4 Die zwei Brüder.

Wie es die ſchöne Roſa in einem ahnungsvollen Zweifel geſagt hatte, thaten die Bürger, während Johann de Witt die zu dem Gefängniß ſeines Bru⸗ ders führende Treppe hinaufſtieg, ihr Möglichſtes, um die Truppe von Tilly, die ſie beengte, zu entfernen.

Als das Volk, das die guten Abſichten ſeiner Mi⸗ liz zu ſchätzen wußte, dies ſah, ſchrie es aus vollem Hals:

Es leben die Bürger!

Tilly aber, der ebenſo klug, als feſt, parlamentirte mit der Bürger⸗Compagnie unter den fertig gemachten Piſtolen ſeiner Schwadron und erklärte ihr, ſo gut er konnte, der von den Generalſtaaten gegebene Befehl ſchärfe ihm ein, mit drei Compagnien den Platz des Gefängniſſes und ſeine Umgebungen zu bewachen. Warum dieſer Befehl? Warum das Gefängniß bewachen? ſchrieen die Orangiſten.

Ahl antwortete Herr von Tilly,Ihr fragt mich da mehr, als ich Euch ſagen kann. Man hat mir ge⸗ ſagt: Bewacht, und ich bewache. Ihr, die Ihr beinahe Militäre ſeid, meine Herren, Ihr müßt wiſſen, daß man über einen Befehl nicht ſtreitet.

Ahl man hat Euch dieſen Befehl gegeben, damit die Verräther aus der Stadt weggehen können!