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Bedienten aus dem Wagen geſtiegen und durchſchritt ruhig den Vorhof des Gefängniſſes.
Er nannte ſich dem Hausmeiſter, der ihn übrigens kannte, und ſagte zu ihm:
„Guten Tag, Grypbus, ich komme, um meinen Bruder Cornelius de Witt, der, wie Du weißt, zur
Verbannung verurtheilt iſt, zu holen und aus der Stadt
zu führen.“ Und der Hausmeiſter, ein zum Oeffnen und Schließen
der Gefängnißthüren abgerichteter Bär, grüßte ihn und ließ ihn in das Gebäude ein, deſſen Thüren ſich wieder hinter ihm ſchloſſen.
Zehn Schritte von da begegnet er einem ſchönen Mädchen von ſiebzehn bis achtzehn Jahren in frieſiſcher Tracht, das ihm einen reizenden Knix machte; er ſtrei⸗ chelte dem Mädchen das Kinn und ſagte zu ihm:
„Guten Morgen, liebe, gute Roſa, wie geht es meinem Bruder?“
„Ohl Herr Johann,“ antwortete das Mädchen, „nicht das Böſe, das man ihm angethan hat, fürchte ich für ihn: das Böſe, das man ihm angethan, iſt
vorüber.“ „Was fürchteſt Du denn, ſchönes Mädchen?“ „Das Böſe, das man ihm anthun will, Herr
Johann.“ „Ah! ja,“ ſprach de Witt,„dieſes Volk, nicht wahr?“ „Hört Ihr es?“ Es iſt in der That ſehr aufgeregt; doch wenn es uns ſieht, wird es ſich, da wir ihm immer nur Gutes
gethan haben, vielleicht beruhigen.“ Das iſt leider kein Grund,“ murmelte das Mäd⸗
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chen, während es ſich entfernte, um einem gebieteriſchen Zeichen zu gehorchen, das ihm ſein Vater machte. „Nein, mein Kind, nein; es iſt wahr, was Du
da ſagſt.“ 8 Während er ſodann weiter ſchritt, ſagte er zu
ſich ſelbſt:


