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und beleidigten, allerdings beinahe immer durch den Mund von Franzoſen, die ſich nach Holland ge⸗ flüchtet hatten. Es waltete gegen die de Witt daher die doppelte Gereiztheit ob, welche aus einem kräftigen, durch eine gegen den Geſchmack der Nation kämpfende * Macht fortgeſetzten Widerſtand und aus der Müdigkeit 4 entſpringt, die allen beſiegten Völkern natürlich, wenn ſie hoffen, ein anderes Haupt werde ſie von dem Unter⸗ gang und der Schmach erretten können. Dieſes andere Haupt, welches zu erſcheinen ganz bereit, welches ganz bereit, ſich mit Ludwig XIV. zu meſſen, ſo rieſig auch ſein zukünftiges. Glück werden ſollte, war Wilhelm, Prinz von Oranien, Sohn von Wilhelm II., und durch Henriette Stuart, Enkel von Carl I. von England, dieſes ſchweigſame Kind, das man
ſchon im Schatten hinter der Stadhouderſchaft erſchaute. Dieſer junge Mann war im Jahr 1672 zweiund⸗ zwanzig Jahre alt. Johann de Witt war ſein Lehrer † geweſen und hatte ihn in der Abſicht erzogen, aus dem
ehemaligen Fürſten einen guten Bürger zu machen. In ſeiner Liebe für das Vaterland, die das Uebergewicht über die zu ſeinem Zögling gewonnen, hatte er ihm durch das ewige Edict die Hoffnung auf die Stadhouderſchaft genommen. Gott lachte aber über dieſe Anmaßung der 8 Menſchen, welche die Mächte der Erde einſetzen und ent⸗ ſetzen, ohne den König des Himmels um Rath zu fragen, und durch die Laune der Holländer, ſowie durch den durch Ludwig XIV. eingeflößten Schrecken änderte er die Politik des Großpenſionärs, hob das ewige Edict auf und ſtellte die Stadhouderſchaft für Wilhelm von *
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Oranien wieder her, mit dem er noch in den geheimen Tiefen der Zukunft verborgene Pläne hatte. Der Großpenſionär verbeugte ſich vor dem Willen ſeiner Mitbürger; aber Cornelius de Witt war wider⸗ ſ änſtiger, und obgleich ihm der orangiſtiſche Pöbel, der
i ſeinem Haus in Dortrecht belngerie, mit dem


