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einer Baronie zu erheben. Es iſt ſogar, ſoviel ich mich
erinnern kann, eine verſprochene Sache.“
„Der armſelige Burſche!“ verſetzte Anna von Oeſter⸗
reich.„Man wird darüber lachen.“
„Möglich„“ ſprach d'Artagnan;„aber Eines weiß ich gewiß, daß diejenigen, welche lachen, nicht zweimal lachen werden.“
„Es ſei alſo mit der Baronie,“ ſagte Anna von Oeſterreich und unterzeichnete..
.„Nun bleibt noch der Chevalier oder Abbé d'Herblay, wie Euerer Majeſtät beliebt.“
„Er will Biſchof werden?“
„Nein, er verlangt etwas Leichteres.“
„Was 24
„Daß der König die Gnade haben möge, der Pathe von Frau von Longueville zu werden.“
Die Königin lächelte.
„Frau von Longueville iſt von königlichem Geſchlechte,“ ſprach d'Artagnan. 8
„Ja, aber ihr Sohn?“
„Ihr Sohn... Madame, muß es ſein, da der Ge⸗ mahl ſeiner Mutter es iſt.“
„Und Euer Freund hat ſonſt Nichts für Frau von Longueville zu verlangen?“
„Nein, Madame, denn er ſetzt voraus, daß Seine Majeſtät der König, wenn er die Gnade hat, Pathe zu ſein, der Mutter fuͤr den erſten Kirchgang kein geringeres Geſchenk als fünfmalhunderttauſend Livres machen kann, wohl verſtanden, dabei dem Vater das Gouvernement der
Normandie vorbehalten.“
„Für das Gouvernement der Normandie glaube ich mich anheiſchig machen zu können, was aber die fünfmalhundert⸗ auſend Livres betrifft, ſo wiederholt mir der Herr Cardinal unabläſſig, es ſei kein Geld in den Staatskaſſen.“
„Wir werden mit einander ſuchen, Madame, wenn es
Euere Majeſtät erlaubt, und gewiß finden.“


