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Gascogne, wie ich, Madame, und hat dieſe Stelle ſeit zwanzig Jahren inne.“
„Ihr habt auf Alles eine Antwort, mein Herr,“ ſprach Anna von Oeſterreich.
Und ſie nahm von einem Schreibtiſche ein Patent, das ſie ausfüllte und unterzeichnete.
„Gewiß, Madame,“ ſagte d'Artagnan, indem er mit einer tiefen Verbeugung das Patent in Empfang nahm,„aber die Dinge dieſer Welt ſind im höchſten Grade unhaltbar, und ein Mann, der bei Euerer Majeſtät in Ungnade ſallen würde, könnte dieſe Stelle morgen verlieren.“
„Was wollt Ihr alſo,“ ſprach die Königin erröthend, da ſie ſich von dieſem Geiſte, der ſo ſcharf war wie der ihrige, durchſchaut ſah.
„Hunderttauſend Thaler für dieſen meinen Kapitän der Musketiere, zahlbar an dem Tage, an welchem ſeine Dienſte Euerer Majeſtät nicht mehr genehm ſein werden.“
Anna zögerte.
„Wenn man bedenkt,“ fuhr d'Artagnan fort,„daß. die Pariſer eines Tages durch einen Spruch des Parla⸗ ments ſechsmalhunderttauſend Livres demjenigen boten, der ihnen den Cardinal todt oder lebendig liefern würde, le⸗ bendig, um ihn zu hängen, todt, um ihn auf den Schind⸗ anger zu ſchleppen!“
„Gut,“ ſprach Anna von Oeſterreich,„ich finde das billig, inſofern Ihr von einer Königin nur die Hälfte von dem fordert, was das Parlament angeboten hat.“
Und ſie unterzeichnete ein Verſprechen von hunderttau⸗ ſend Thalern.
„Ferner?“ ſagte ſie.
„Madame, mein Freund Du Vallon iſt reich und hat ſich alſo nicht etwas wie Vermögen zu wünſchen, aber ich glaube mich zu erinnern, daß zwiſchen ihm und Herrn von Mazarin davon die Rede geweſen iſt, ſein Gut zu


