Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 11.-14. Bändchen (1845) Vingt ans après
Entstehung
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Plötzlich hörte man Tritte in den Gängen, die Thuͤre öffnete ſich, Fackeln füllten das Gemach mit ihrem rau⸗ chigen Lichte, und ein Geiſtlicher in biſchöflichem Gewande trat ein, gefolgt von zwei Wachen, denen Karl mit der Hand ein gebieteriſches Zeichen machte. Die zwei Wachen Kußſernien ſich, das Gemach verſank abermals in Dun⸗ elheit.

Juron! rief Karl.Juron! ich danke, mein letzter Freund, Ihr kommt zu gelegener Zeit.

Der Biſchof warf einen unruhigen Seitenblick auf den Menſchen, welcher in einem Winkel des Kamins ſchluchzte.

Auf! Parry, ſagte der Koͤnig,weine nicht. Gott kommt zu uns.

Wenn es Parry iſt, verſetzte der Biſchof,ſo habe ich nichts zu befürchten. Erlaubt mir alſo, Sire, Eure Majeſtät zu begrüßen und ihr zu ſagen, wer ich bin und aus welchem Grunde ich komme.

Bei dieſem Anblick, bei dieſer Stimme war Karl ohne Zweifel im Begriffe zu rufen; aber Aramis legte den Finger auf die Lippen und verbeugte ſich tief vor dem König von England.

Der Chevalier! murmelte Karl.

Ja, Sire, unterbrach ihn Aramis, die Stimme er⸗ hebend,ja, der Biſchof Juron, ein getreuer Ritter Chriſti, der ſich den Wünſchen Eurer Majeſtät fügt.

Karl faltete die Hände, er hatte d'Herblay erkannt; er war wie vernichtet vor dieſen Menſchen, welche als Freunde, ohne einen andern Beweggrund, als den einer durch ihr eigenes Gewiſſen auferlegten Pflicht, ſo gegen

den Willen eines Volkes und das Geſchick eines Koͤnigs

handelten.

Ihr ſeid es, ſprach er,Ihr! wie ſeid Ihr bis

hieher gelangt? Mein Gott, Ihr wäret verloren, wenn ſie Euch erkennen würden. Denkt nicht an mich, Sire, ſagte Aramis, dem