Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 11.-14. Bändchen (1845) Vingt ans après
Entstehung
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Der König wird dem Parlament überantwortet werden, ſagte Athos;das Stillſchweigen ſeiner Par⸗ teigänger verkündet ein Komplott.

D'Artagnan zuckte die Achſeln.

Aber wenn ſie es wagen, ihren König zu ver⸗ urtheilen, ſo werden ſie ihn höchſtens zur Verbannung oder zum Gefängniß verurtheilen.

D'Artagnan pfiff ſeine Ungläubigkeits⸗Melodie.

Wir werden es wohl ſehen, ſprach Athos,denn ich denke, wir gehen in die Sitzungen.

Ihr habt nicht lange zu warten, verſetzte der Wirthſte beginnen morgen.

h! rief Athos,der Prozeß wurde alſo in⸗ ſtruirt, ehe der König gefangen war?

Allerdings, man fing an dem Tage an, an wel⸗ chem man ihn erkauft hatte.

Ihr wißt, ſagte Aramis,daß unſer Freund Mordaunt, wenn auch nicht den Vertrag abgeſchloſſen, doch wenigſtens die erſten Unterhandlungen in dieſer Angelegenheit eröffnet hat.

Ihr wißt, ſprach d'Artagnan,daß ich dieſen Herrn Mordaunt tödte, wo er mir in die Hände fällt.

Pfui! rief Athos,einen ſo elenden Menſchen.

Gerade weil er ein Elender iſt, tödte ich ihn, entgegnete d'Artagnan.Ah, lieber Freund, ich füge mich genugſam Euerem Willen, daß Ihr etwas nach⸗ ſichtig gegen den meinigen ſein müßt. Uebrigens er⸗ kläre ich diesmal, mag es Euch gefallen oder nicht, daß er nur von mir getödtet werden wird.

Und von mir, ſagte Porthos.

Und von mir, verſetzte Aramis.

Rührende Einhelligkeit, rief d'Artagnan,wie es ſich für gute Bürger unſerer Art geziemt. Laßt uns einen Gang durch die Stadt machen; Mordaunt wird uns ſelbſt auf drei Schritte bei dieſem Nebel nicht erkennen. Laßt uns ein wenig Nebel trinken.