Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 4.-6. Bändchen (1845) Vingt ans après
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8.

Rue Ferou gelangt, ritten die Reiſenden durch dieſe. Ungefähr in der Mitte derſelben hob Athos lächelnd die Augen empor, deutete auf ein Haus von bürger⸗ lichem Ausſehen und ſagte zu dem Jüngling:

Sieh, Raoul, hier iſt ein Haus, wo ich die ſieben füßeſten und ſieben grauſamſten Jahre meines Lebens zugebracht habe.

Der junge Mann lächelte ebenfalls und begrüßte das Haus, Die fromme Achtung, die er für ſeinen Beſchützer hegte, gab ſich in allen Verhältniſſen ſeines Lebens kund.

Die Reiſenden hielten in der Rue du Vieux⸗Co⸗ lombier vor dem Gaſthofe zum grünen Fuchſe an. Athos kannte die Taverne ſeit geraumer Zeit. Hun⸗ dertmal war er mit ſeinen Freunden dahin gekommen; aber ſeit zwanzig Jahren waren, bei den Wirthsleuten anzufangen, vielfache Veränderungen in dieſem Hotel vorgegangen.

Die Reiſenden überließen ihre Pferde den Händen der Knechte, und da es Thiere von edler Race waren, ſo befahlen ſie, ſehr für dieſelben beſorgt zu ſein, ihnen nur Stroh und Haber zu geben und die Bruſt und die Beine mit warmem Weine zu waſchen. Sie hatten

zwanzig Meilen in einem Tage zurückgelegt. Nachdem

ſie ſich, wie dies wahre Cavaliere thun müſſen, zuerſt

mit ihren Pferden beſchäftigt hatten, verlangten ſie zwei

Zimmer für ſich. Ihr werdet Toilette machen, Raoul; ſprach Athos,ich ſtelle Euch Jemand vor. Heute, Herr? fragte der Jüngling. In einer halben Stunde. 4 Der Jüngling verbeugte ſich. 8 Minder unermüdlich, als Athos, welcher von Eiſen

zu ſein ſchien, würde er vielleicht ein Bad in dem

Seinefluſſe vorgezogen haben, von dem er ſo viel hatte ſprechen horen, und den er geringer als die Loire zu finden ſich gelobte. Dann ware ihm wohl ein Bett