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Als er wieder erſchien, empfing ihn Athos mit dem väterlichen Lächeln, mit welchem er einſt d'Arta⸗ gnan empfangen hatte, worin ſich aber eine noch tiefere Zärtlichkeit für Raoul abſpiegelte.
Athos warf einen Blick auf ſeine Füße, auf ſeine Hände und auf ſeine Haare, dieſe drei Race⸗Zeichen. Seine ſchwarzen Haare waren gleichmäßig abgetheilt, wie man ſie in jener Zeit trug, und fielen, ſein Geſicht umrahmend, auf die Schultern herab. Handſchuhe von gräulichem Damhirſchleder, welche mit ſeinem Hute im Einklange ſtanden, hoben eine feine, elegante Hand her⸗ vor, während ſeine Stiefeln von derſelben Farbe, wie ſeine Handſchuhe und ſein Hut, einen Fuß umſpannten, welcher der eines zehnjährigen Kindes zu ſein ſchien.
„Gut,“ murmelte er;„wenn ſie nicht ſtolz auf ihn iſt, fo muß ſie ſehr häkelig ſein.“
Es war drei Uhr Nachmittags, das heißt, die ſchickliche Stunde zu Beſuchen. Die zwei Reiſenden gingen nach der Rue de Grenelle zu, ſchlugen den Weg nach der Rue Rouſſiers ein, traten in die Rue Saint⸗ Dominique und hielten vor einem prachtvollen Hotel an, das den Jacobinern gegenüber lag und von dem Wappen von Luynes überragt war.
„Hier iſt es,“ ſprach Athos.
Er trat in das Hotel mit dem feſten, ſichern Schritte, der dem Portier andeutet, daß der Eintretende das Recht hat, ſo zu handeln. Er ſtieg die Treppe hinauf, wandte ſich an einen Bedienten, welcher in großer Livrée wartete, und fragte, ob die Frau Herzogin von Chevreuſe ſichtbar wäre und den Herrn Grafen de la Fére em⸗ pfangen könnte.
Einen Augenblick nachher kam der Lakei zurück und 8
agte:
Obgleich die Frau Herzogin von Chevreuſe nicht die Ehre hätte, den Herrn Grafen de la Fére zu ken⸗ nen, ſo bäte ſie ihn doch, eintreten zu wollen. Athos folgte dem Bedienten, der ihn eine lange


