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„Wohin gehſt Du?... woher biſt Du gekommen?“ „Ich bin Paſſagier auf dem Adonis.“
„Du verbirgſt Dich alſo, Du hatteſt mich geſehen?“ „Ich wußte nicht, daß Sie an Bord waren.“
„Du lügſt.“
„Ich lüge nicht.“ zabe5. kommt es denn, daß ich Dich nie geſehen a e?“. „Weil ich mein Zimmer nur bei Nacht verließ.“
„Du ſiehſt! Du verbirgſt Dich!“
„Allerdings.“
„Vor mir?“
„Nein, ſage ich Ihnen, ich gehe nach Amerika mit einem Auftrag und ſoll nicht geſehen werden. Der Ka⸗ pitän hat mich deshalb abgeſondert einquartiert.“
„Du verbirgſt Dich, ſage ich Dir, um mir Deine Perſon zu entziehen... und beſonders, um mir das Kind zu verbergen, das Du geſtohlen haſt.“
„Das Kind!“ rief Gilbert.
„Ja, Du haſt es geſtohlen und fortgenommen, um Dir daraus eines Tags eine Waffe zu machen, durch die Du irgend einen Vortheil ziehen willſt, Elender!“
Gilbert ſchüttelte den Kopf.
„Ich habe das Kind genommen,“ ſagte er,„damit es Niemand ſeinen Vater verachten oder verleugnen lehre.“
Philipp ſchöpfte einen Augenblick Athem und ſprach nn:
dann:
„Wenn dies wahr wäre, wenn ich es glauben könnte, wäreſt Du minder ruchlos, als ich dachte; doch Du haſt geſtohlen, warum ſollteſt Du nicht lügen?“
„Geſtohlen! ich geſtohlen?“
„Du haſt das Kind geſtohlen.“
„Es iſt mein Sohn! es gehört mir! Man ſtiehlt nichts, mein Herr, wenn man ſein Eigenthum zurück⸗ nimmt.“
„Hoͤre,“ ſprach Philipp, bebend vor Zorn,„vorhin


