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* den, mochte der Eingang der Grotte von den Einen nicht wahrgenommen worden ſein, mochten die Andern es nicht der Mühe werth erachtet haben, in dieſelbe einzudringen. Plöͤtzlich ſtellte ſich ein ſchüchterner, unentſchiedener Schatten zwiſchen das Tageslicht und die Höhle, auf die Schwelle ſelbſt. Philipp ſah einen Menſchen, die Hände voraus, den Kopf geſenkt, nach dem murmelnden Waſſer zu gehen. Dieſer Menſch ſtieß ſich ſogar einmal an
den Felſen, als ſein Fuß auf dem Gras ausglitſchte.
Da erhob ſich Philipp und reichte ihm die Hand, um ihm auf den guten Weg zu helfen. Bei dieſer Bewegung der Gefälligkeit trafen ſeine Finger die Hand des Reiſen⸗
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Beim Ton dieſer Stimme erhob der Unbekannte haſtig den Kopf, als wollte er antworten, und zeigte dabei ent⸗ blößt ſein Geſicht in dem blauen Halbſchatten der Grotte.
Aber Philipp ſtieß plötzlich einen Schrei des Ent⸗ ſetzens aus und machte einen Sprung rückwärts.
Der Unbekannte gab ſeinerſeits einen Schrei des Schreckens von ſich und wich zurück.
„Gilbert!“
„Philipp!“
Dieſe zwei Worte erſchollen zu gleicher Zeit wie ein unterirdiſcher Donner.
Dann hörte man nur noch etwas wie das Geräuſch eines Streites. Philipp hatte mit ſeinen beiden Händen ſeinen Feind am Kragen gepackt und zog ihn nach dem Hintergrund der Höhle.
Gilbert ließ ſich fortſchleppen, ohne eine einzige Klage von ſich zu geben. An die Felſen des Umkreiſes angelehnt, konnte er nicht mehr zurückweichen.
„Elender! endlich habe ich Dich!“ brüllte Philipp. „Gott überliefert Dich mir... Gott iſt gerecht!“
Gilbert war leichenbleich und machte nicht eine Ge⸗ berde; er ließ ſeine Arme an ſeinen Seiten herabfallen.


