Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 25.-27. Bändchen (1848) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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erſtarrten, ſchwer wie eine Bildſäule in die Hände von

Marguerite ſiel, die ihr zuſprang. Philipp hob den Brief auf und las:

Auf der See, am 15. Dec. 172+ Ich reiſe! vertrieben durch Sie, und Sie werden mich nicht mehr ſehen; doch ich nehme mein Kind mit, das Sie nie ſeine Mutter nennen wird. Gilbert.

Philipp zerknitterte das Papier mit einem Gebrülle der Wuth.

Oh! rief er mit den Zähnen knirſchend,ich hatte das Verbrechen des Zufalls beinahe verziehen; doch dieſes Verbrechen des Willens ſoll beſtraft werden... Bei Deinem lebloſen Haupte, Andrée, ſchwöre ich, den Elenden zu tödten, ſobald er ſich vor mir zeigt. Es wird Gottes Wille ſein, daß ich ihn treffe, denn ſein Maß iſt voll. Doctor, wird Andrée zu ſich kommen?

Ja, ja!

Doctor, Andrée muß morgen in das Kloſter von Saint⸗Denis eintreten; übermorgen muß ich im nächſten Seehafen ſein... Der Feige iſt entflohen...R ich werde ihn verfolgen... Ich muß dieſes Kind haben... Doctor, was iſt der nächſte Seehafen?

Das Havre.

In ſechs und dreißig Stunden bin ich im Havre,

rief Philipp.