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„Und überzeugt von der Wahrhaftigkeit des Barons?“
„Beinahe überzeugt.“
„Schlauer als Sie, hat er ſein Geheimniß nicht preis⸗ gegeben?“
„Ich drohte ihm, die Hülfe der Dauphine anzurufen, und der Baron erbleichte.„„Richte mich zu Grunde, wenn Du willſt,““ ſagte er;„„entehre Deinen Vater und Dich, das wird eine Tollheit ſein, die zu keinem Reſultat führt. Ich weiß nicht, was Du meinſt.““
„Und ſo...“
„So komme ich in Verzweiflung zurück.“
In dieſem Augenblick hörte Philipp die Stimme ſei⸗ ner Schweſter rufen:
„Iſt nicht Philipp gekommen?“
„Großer Gott! hier iſt ſie... Was ſoll ich ſagen?“ flüſterte Philipp.
„Stille!“ erwiederte der Doctor.
Andrée trat in das Zimmer und küßte ihren Bruder mit einer freudigen Zärtlichkeit, welche das Herz des jun⸗ gen Mannes in Eis verwandelte.
„Nun!“ fragte ſie,„woher kommſt Du?“
„Ich komme vor Allem von meinem Vater, wie ich Dir vorher geſagt habe.“
„Befindet ſich der Herr Baron wohl?“
„Ja, Andrée; doch das iſt nicht der einzige Beſuch, den ich gemacht habe... Ich habe auch mehrere Per⸗ ſonen wegen Deines Eintritts in Saint⸗Denis beſucht. Gott ſei Dank, es iſt nun Alles vorbereitet, Du biſt gerettet, und Du kannſt Dich nun auf eine verſtändige und ent⸗ ſchiedene Weiſe mit Deiner Zukunft beſchäftigen.“
Andrée näherte ſich ihrem Bruder und ſagte mit einem zärtlichen Lächeln:.
„Theurer Freund, meine Zukunft beſchäftigt mich nicht mehr, und meine Zukunft ſoll überhaupt Niemand beſchäftigen... Die Zukunft meines Kindes iſt Alles für mich, und ich werde mich einzig und allein dem Sohn
widmen, den mir Gott geſchenkt hat. Dies iſt mein Ent⸗


