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len... dann ins Colleg, und wenn es groß iſt, nehme ich es zu mir, wenn ich lebe.“
„Und Sie glauben, die Mutter werde einwilligen, Sie zu verlaſſen, ihr Kind zu verlaſſen?“
„Andrée wird fortan ihre Einwilligung zu Allem geben, was mir genehm iſt. Sie weiß, daß ich einen Schritt bei der Frau Dauphine gemacht habe, die mir ihr Wort gegeben, und wird mich nicht dem ausſetzen, daß ich mich gegen die unſerer Beſchützerin ſchuldige Achtung verfehle.“
„Ich bitte, laſſen Sie uns zu der armen Mutter ge⸗ hen,“ ſagte der Doctor.
Und er ging in der That zu Andrée hinein, welche, getröſtet durch die Bemühungen von Philipp, ſanft ſchlief.
Ihr erſtes Wort war eine Frage an den Doctor, der ſchon durch eine lachende Miene geantwortet hatte.
Andrée gewann von da an eine vollkommene Ruhe, was ihre Wiedergeneſung ſo ſehr beſchleunigte, daß ſie zehn Tage nachher aufſtand und zur Stunde, wo die Sonne auf die Scheiben ſiel, im Gewächshauſe auf⸗ und abgehen konnte.
Zur Zeit dieſes erſten Spazierganges kam Philipp, der ſich auf einige Tage entfernt hatte, nach dem Hauſe der Rue Coq⸗Héron mit einem ſo düſtern Geſicht zurück, daß der Doctor, der ihm die Thüre öffnete, ein großes Unglück ahnete.
„Wie iſt es?“ fragte er,„weigert ſich der Vater, das Kind zurückzugeben?“
„Der Vater,“ antwortete Philipp,„iſt von einem heftigen Fieber befallen worden, das ihn drei Tage nach ſeiner Abreiſe von Paris an ſein Bett feſſelte, und der Vater ſchwebte in der äußerſten Gefahr, als ich ankam; ich hielt dieſe ganze Krankheit für eine Liſt, für eine Finte, für einen Beweis ſeiner Theilnahme an der Entwendung. Ich drang in ihn, ich drohte, Herr von Taverney ſchwor mir bei Chriſtus, er verſtehe nicht, was ich wolle.“ „Somit kommen Sie ohne Nachricht zurück?“
„Ja, Doctor.“


