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CXLVII. Der Weg nach Trianon.
Alle dieſe Gänge und dieſe ganze Erklärung hatten Zeit weggenommen, ſo daß es beinahe zwei Uhr Morgens war, als man aus der Rue Saint⸗Claude wegfuhr.
Man brauchte eine und eine Viertelſtunde, um Ver⸗ ſailles zu erreichen, und zehn Minuten, um von da nach Trianon zu gelangen, ſo daß die zwei Männer erſt um halb vier Uhr am Orte ihrer Beſtimmung ankamen.
Während des zweiten Theils der Fahrt übergoß
ſchon die Morgenröthe mit ihrer roſenrothen Tinte die friſchen Waldungen und Hügel von Sévres. Als ob ein Schleier langſam vor ihren Augen aufgehoben worden wäre, hatten ſich die Teiche von Ville⸗d'Avray und die entfernteren von Buc, Splegeln ähnlich, beleuchtet.
Dann waren endlich vor ihren Blicken die Colonna⸗ den und die Dächer ſchon bepurpurt von den Strahlen einer noch unſichtbaren Sonne erſchienen.
Eine Scheibe, worauf ſich ein Flammenſtrahl ſple⸗ gelte, funkelte von Zeit zu Zeit und durchbohrte mit ſei⸗ nem Licht den bläulich gefärbten Morgennebel.
Als ſie zu dem Ende der Allee gelangten, welche von Verſailles nach Trianon führt, ließ Philipp den Wagen halten und ſagte, ſich an Balſamo wendend, der unde ganzen Fahrt ein düſteres Stillſchweigen beobach⸗ tet hatte: 3
„Mein Herr, ich befürchte, wir werden genöthigt ſein, hier einen Augenblick zu warten. Man oͤffnet die Thore von Trianon nicht vor fünf Uhr Morgens, und wenn ich dem Befehl zuwider handelte, dürfte unſere An⸗ kunft den Aufſehern und Waͤchtern verdächtig erſcheinen.
Denkwürdigkeiten eines Arztes. VII. 3
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