Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 25.-27. Bändchen (1848) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Seufzer bei,ich verzeihe Ihnen, unter der Bedingung jedoch, daß Sie ſich entfernen und nicht länger meine Ruhe ſtören.

In der That, rief Philipp,es ſteht Ihnen gut an, Ruhe zu verlangen, Ihnen, der Sie mir die meinige geraubt haben.

Ich habe Ihnen Ihre Ruhe geraubt? fragte der

Ich bin Philipp von Taverney! rief der junge Mann, im Glauben, dieſe Erwiederung würde für das Gewiſſen des Grafen Alles beantworten.

Philipp von Taverney? ſagte der Graf.Mein Herr, ich bin bei Ihrem Vater gut aufgenommen wor⸗ den, Sie ſollen auch bei mir gut aufgenommen werden. Das iſt ein Glück, murmelte Philipp.

Wollen Sie die Güte haben, mir zu folgen, mein

raf

Herr.

Balſamo ſchloß die Thüre der Geheimtreppe, ging Philipp voran und führte ihn in den Salon, wo wir nothwendiger Weiſe einige Scenen von dieſer Geſchichte, und beſonders die neuſte von allen, die hier vorgefallen, die mit den fünf Meiſtern, ſich entwickeln ſahen.

Der Salon war beleuchtet, als ob man Jemand erwartet hatte; doch dies war offenbar in Folge von einer der verſchwenderiſchen Gewohnheiten des Hauſes der Fall.

Guten Abend, Herr von Taverney, ſagte Balſamo mit einem ſanften und verſchleierten Ton, der Philipp die Augen zu ihm aufzuſchlagen veranlaßte.

Doch bei dem Aublick von Balſamo machte Philipp einen Schritt rückwärts.

Der Graf war in der That nur noch ein Schatten von ſich ſelbſt; ſeine hohlen Augen hatten kein Licht mehr; abmagernd hatten ſeine Wangen den Mund mit zwei Falten umgeben, und kahl und knochig verlieh der Ge⸗ ſichtswinkel dem ganzen Kopf eine Aehnlichkeit mit einem Todtenkopf.