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Und er machte einen Schritt gegen den jungen Mann, der ganz außer ſich nach ſeinem Degen griff.
Ohne ſich durch den Anblick des Eiſens einſchüchtern zu laſſen, ohne um Hülfe zu rufen(vielleicht war er auch allein), nahm er von der Wand, woran eine Trophäe aufgehängt war, einen Spieß, an der ein kurzes, aber ſpitziges Eiſen, ſtürzte auf Philipp, mehr als Stock⸗ ſchwinger, denn als Fechter, los und machte mit dem er⸗ ſten Schlag den kleinen Degen in Stücke zerſpringen.
Philipp ſtieß einen Schrei des Grimms aus, eilte auch nach der Trophäe und ſuchte irgend eine Waffe zu ergreifen.
In dieſem Augenblick öffnete ſich die Geheimthüre der Hausflur, und der Graf hob ſich aus dem dunklen Rahmen hervor.
„Was gibt es denn, Fritz?“ fragte er.
„Nichts, mein Herr,“ erwiederte der Diener, indem er den Spieß ſenkte, aber ſich wie eine Barriere vor ſei⸗ nen Herrn ſtellte, der ihn, auf den Stufen der Geheim⸗ treppe ſtehend, um den halben Leib überragte.
„Herr Graf von Fönir,“ ſprach Philipp,„iſt es eine Sitte Ihres Landes, daß die Lackeien einen Edel⸗ mann mit dem Spieß in der Hand empfangen, oder iſt das eine heſondere Vorſchrift in Ihrem edlen Hauſe?“
„Zurück, Fritz,“ ſagte Balſamo.
Fritz ſenkte ſeinen Spieß und ſtellte ihn auf ein Zeichen ſeines Herrn in eine Ecke der Flur.
„Wer ſind Sie, mein Herr?“ fragte der Graf, der Philipp bei dem Schein der Lampe, die das Vorhaus beleuchtete, nicht gut zu erkennen vermochte.
„Ciner, der Sie durchaus ſprechen will.“
„Der will?“
.„Ja.“
„Das iſt ein Wort, das Fritz entſchuldigt, mein Herr, denn ich will Niemand ſprechen, und wenn ich in meinem Hauſe bin, geſtehe ich Niemand das Recht zu, mich ſprechen zu wollen; aber,“ fügte Balſamo mit einem


