Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 25.-27. Bändchen (1848) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Fritz, aus dem Vorhauſe hervortretend, auf der Schwelle erſchien und ihn mit der Frage:

Was will der Herr? aufhielt.

Philipp bebte wie bei einem unvorhergeſehenen Hin⸗ derniß. Er ſchaute den Deutſchen die Stirne faltend an, ait hätte er nicht einfach die Pflicht eines Dieners er⸗ füllt.

Ich will mit dem Herrn vom Hauſe, mit dem Grafen von Föͤnir ſprechen, antwortete Philipp, während er den Zaum ſeines Pferdes durch einen Ring ſchlang und auf das Haus zuging, in das er ſogleich eintrat.

Der Herr iſt nicht zu Hauſe, ſagte Fritz, der jedoch Philipp mit jener Hoͤflichkeit des gut gezogenen Dieners vorüberließ.

Philipp ſchien Alles vorhergeſehen zu haben, nur dieſe einfache Antwort nicht.

Er blieb einen Augenblick verblüfft und fragte dann:

Wo werde ich ihn finden?

Ich weiß es nicht, mein Herr.

Ihr müßt es aber wiſſen?

Ich bitte um Verzeihung, mein Herr legt mir keine Rechenſchaft ab.

Mein Freund, ich muß Euren Herrn dieſen Abend ſprechen.

Ich bezweifle, daß dies möglich iſt.

Es betrifft eine höͤchſt wichtige Angelegenheit.

Fritz verbeugte ſich, ohne zu antworten.

Er iſt alſo ausgegangen? fragte Philipp.

Ja, mein Herr.

Er wird ohne Zwelfel nach Hauſe kommen?

Ich glaube nicht, mein Herr.

Ah! Ihr glaubt nicht?

Nein.

Sehr gut, rief Philipp mit einem Anfang von Fieber;mittlerweile meldet Eurem Herrn...

Ich habe ſchon die Ehre gehabt, Ihnen zu ſagen