Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 21.-24. Bändchen (1847) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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habe Ihnen einen Beweis ihrer Zufriedenheit anvertraut? Ich bitte, was iſt es?

Ah! ſagte Taverney zu ſich ſelbſt,fie iſt intereſſirt ... Das hätte ich nicht geglaubt. Deſto beſſer, Satan, deſto beſſer.

Langſam zog er aus ſeiner Taſche das Schmuckkäſt⸗ chen, das ihm am Tage zuvor Richelieu gegeben hatte, wie die guten Papas aus ihrem Sack Spielzeug oder Bonbons ziehen, welche die Augen des Kindes aus ihrer Taſche reißen, ehe die Hände ſich bewegt haben.

Hier, ſprach er.

Ah! Juwelen, ſagte Andree.

Sind ſie nach Deinem Geſchmack?

Es war eine Garnitur von Perlen von bedeutendem

Werth. Zwoͤlf große Diamanten verbanden unter ſich die

Reihen dieſer Perlen; ein Schloß von Diamanten, Ohren⸗ ringe und eine Reihe Diamanten für die Haare gaben dieſem Geſchenk einen Werth von wenlgſtens dreißig tau⸗ ſend Thalern.

Mein Gott! mein Vater! rief Andrée.

Nun!

Das iſt zu ſchön... der Koͤnig hat ſich geirrt... Ich würde mich ſchämen, wenn ich das trüge... Hätte ich die Toiletten, die ſich mit dem Reichthum dieſer Dia⸗ manten vergleichen ließen?

Ich bitte, beklage Dich doch, ſagte Taverney ſpöttiſch.

Mein Herr, Sie verſtehen mich nicht. Ich bedaure es, daß ich dieſe Juwelen nicht tragen kann, weil Sie zu ſchön find.

Der Köͤnig, der Dir den Schmuck geſchenkt hat, iſt ein ſo huldvoller Herr, daß er Dir auch die Kleider ſchen⸗ ken wird..

Aber dieſe Güte des Königs...

Glaubſt Du nicht, doß ich ſie durch meine Dienſte verdient habe? ſagte Taverney.

Ah! verzeihen Sie, mein Herr, es iſt wahr, erwie⸗