Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 17.-20. Bändchen (1847) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Familie; ich weiß es wohl... Du biſt nun Kapitän; ich bin in dem Hauſe der Dauphine untergebracht und gehoͤre beinahe zu ihrer vertrauten Umgebung; mein Vater ſoll geſtern Abend mit dem König allein geſpeiſt haben. Nun, Philipp, ich wiederhole Dir, und müßte ich auch wahnſinnig erſcheinen, dies Alles erſchreckt mich mehr, als unſere ſanfte Armuth und unſere Dunkelheit in Taverney..

Und dennoch warſt Du dort auch allein, liebe Schweſter, erwiederte Philipp traurig;ich war auch nicht dort, um Dich zu tröſten.

Ja, aber ich war dort wenigſtens allein, allein mit meinen Erinnerungen aus der Kindheit; es kam mir vor, als wäre mir dieſes Haus, wo meine Mutter gelebt, geathmet hatte, wo ſie geſtorben war, den Schutz der Heimath ſchuldig, wenn ich mich ſo ausdrücken darf; Alles war mir⸗dort ſüß, ſchmeichelnd, befreundet. Ich ſah Dich mit Ruhe weggehen und mit Freude zurückkehren. Aber ob Du weggingſt, ob Du zurückkamſt, mein Herz war nicht ganz bei Dir, es hing an jenem theuren Haus, an meinem Garten, an meinen Blumen, an jener Ge⸗ ſammtheit, von der Du einſt nur einen Theil bildeteſt; heute biſt Du Alles, Philipp, und wenn Du mich ver⸗ läſſeſt, verlaßt mich Alles.

Und Du haſt doch heute eine Protection, die viel mächtiger iſt, als die meinige, ſagte Philipp.

Das iſt wahr.

Eine ſchöne Zukunft..

Wer weiß...

Warum zweifelſt Du daran? Ich weiß es nicht.

Es iſt Undank gegen Gott.

Oh! nein, der Himmel weiß, ich bin nicht undank⸗

bar gegen den Herrn, und ich danke ihm Morgens und

Abends... Doch mir iſt es, als ob, ſtatt mein Dank⸗

gebet zu empfangen, jeden Abend, wenn ich die Kniee

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