Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 17.-20. Bändchen (1847) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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der König;Fräulein von Taverney gefällt mir wegen ihrer beſcheidenen, anſtandsvollen Grazie... Ich wollte, meine Töchter hätten noch ihre Häuſer zu beſetzen; gewiß, Fräulein Andrée, nicht wahr, ſo heißt ſie?

Ja, Sire, antwortete Taverney entzückt, daß der König den Taufnamen ſeiner Tochter wußte.

Ein hübſcher Name. Gewiß, Fräulein Andrée wäre die erſte auf der Liſte geweſen. Mittlerweile halten Sie ſich verſichert, Baron, daß Ihre Tochter meine ganze Protection genießen wird... ich glaube, ſie iſt nicht reich ausgeſtattet!

Leider, nein, Sire.

Wohll ich werde mich mit ihrer Verheirathung be⸗ ſchäftigen.

Taverney verbeugte ſich ſehr tief.

Eure Majeſtät wird alſo die Güte haben, einen Gatten für ſie zu ſuchen, denn ich geſtehe, daß bei unſerer Armuth, welche beinahe Elend iſt...

Ja, ja, ſeien Sie hierüber unbeſorgt, ſagte Lud⸗ wig XV.;aber ſie iſt ſehr jung, wie mir ſcheint, und das hat keine Eile.

Um ſo weniger, Sire, als Eure Majeſtät das Hei⸗ rathen verabſcheut.

Sehen Sie das... ſprach Ludwig XV., indem er ſich die Hände rieb und Richelieu anſchaute.Nun! halten Sie ſich in jedem Fall an mich, wenn Sie in Verlegenheit ſind, mein lieber Herr von Taverney.

Nach dieſen Worten ſtand Ludwig XV. auf und ſagte, ſich an den Herzog wendend:

Marſchall!

Der Herzog näherte ſich dem Khnig.

Iſt die Kleine zufrieden geweſen?

Womite

Mit dem Schmuckkäſtchen.

Eure Majeſät verzeihe mir, daß ich leiſe ſpreche; doch der Vater horcht, und er ſoll nicht hören, was ich

Ihnen ſage, Sire..

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