Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 17.-20. Bändchen (1847) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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fragte der

ſchwollen,der M blicken Eurer Majeſtät vortreffliche Dinge zu ſagen.

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Ah! Sire, erwiederte Richelieu,ich weiß wohl, daß die Philoſophen darüber die Waffen ergreifen würden; doch ich glaube nicht, daß ihr Geſchrei von einigem Ge⸗ wicht bei Eurer Majeſtät und bei mir ſein dürfte. Die Hauptſache iſt, daß die zwei überwiegenden Willen des Reichs zufriedengeſtellt werden. Nun! einer gewiſſen Per⸗ ſon, Sire, ich ſage es Eurer Majeſtät, und ſollte auch meine Ungnade, das heißt mein Tod daraus erfolgen, den Willen von Madame Dubarry vermöchte ich nicht zu unterzeichnen.

Ludwig XV. ſchwieg.

Es war mir ein Gedanke gekommen, fuhr Richelieu fort;ich ſchaute eines Tags am Hofe Eurer Majeſtät umher, und ſah wahrhaftig ſo viele ſchöne adelige Fräu⸗ lein, ſo viele ſtrahlende Frauen von Stand, daß mir, wäre ich Koͤnig von Frankreich geweſen, eine Wahl zu treffen unmöglich geſchienen hätte.

Der Koͤnig wandte ſich gegen Taverney, der, da er fühlte, daß er ganz ſachte in die Sache hereingezogen wurde, vor Angſt und Hoffnung zitterte, während er mit ſeinen Augen und mit ſeinem Hauche die Beredtſamkeit des Marſchalls unterſtützte, als hätte er das mit ſeinem Glück befrachtete Schiff gegen den Hafen getrieben.

Sagen Sie, iſt das auch Ihre Anſicht, Baron?

rtete Taverney, das Herz ganz ange⸗ arſchall ſcheint mir ſeit einigen Augen⸗

Sie ſind alſo ſeiner Meinung bei dem, was er von

den ſchonen Mäͤdchen ſpricht?

Sire, mir dünkt, daß es wirklich ſehr ſchöne am Hofe von Frankreich gibt. Sie ſind alſo ſeiner Meinung, Baron? Ja, Sire. Und Sie würden mich wie er ermahnen, eine Wahl

unter den Schönheiten des Hofes zu treffen.

Ich würde es wagen, zu geſtehen, daß ich der An⸗