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bevorſtehenden Avancement.. Meine Glückwünſche, Her⸗ zog, meine aufrichtigen Glückwünſche... Ihre Gewandt⸗ heit, Ihre Geſchicklichkeit in Unterhandlungen kommen Ihrem Glück gleich... Gott befohlen, ich habe Geſchäfte, vergeſſen Sie mich nicht, ſo lange Sie in Gunſt ſtehen, mein lieber Miniſtter.“ Aiguillon antwortete nur: .„Sie, das bin ich, Herr Marſchall, ich, das ſind
Sie.
Und er verbeugte ſich vor ſeinem Oheim und ging hinaus, die ihm natürliche Würde behauptend, indem er ſich ſo aus einer der ſchwierigſten Lagen ſeines mit ſo vielen Schwierigkeiten beſäten Lebens herauszog,
„Was gut an ihm iſt,“ ſagte Richelien haſtig, als er weggegangen war, zu Jean, der nicht wußte, was er von dem Austauſch von Höflichkeiten zwiſchen Oheim und Neffen halten ſollte,„was bewunderungswürdig an Aiguil⸗ lon iſt, das iſt ſeine Naivetät. Er iſt ein Mann von Geiſt und unſchuldig, er kennt den Hof und iſt ehrlich wie ein junges Mädchen.“
„Und dann liebt er Sie!“
„Wie ein Lamm.“
„Ei! mein Gott!“ rief Jean,„das iſt eher Ihr Sohn, als Herr von Fonſac.“
„Meiner Treue, ja, Graf...“
Während Richelieu dies antwortete, ging er ganz aufgeregt um ſeinen Lehnſtuhl; er ſuchte und fand nicht.“
„Marſchall,“ ſprach Jean voll Schlauheit,„wir Vier werden mit einander das berühmte Bündel des Alterthums bilden; Sie wiſſen das, welches man nicht zerreißen konnte.“
„Wir Vier? Wie ſoll ich das verſtehen, mein lieber Herr Jean?“
„Jeanne die Macht, Aiguillon das Anſehen, Sie den
Rath und ich die Wachſamkeit.““ „Sehr gut! ſehr gut!“ „Dann komme man und greife Jeanne an! Ich for⸗
dere Alles und Alle heraus.“


