Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 17.-20. Bändchen (1847) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Ihren Beſuch in Luciennes, an dieſem Morgen vor Tages⸗ anbruch; Ihre Ernennung iſt ein Triumph für meine Familie.

Glauben Sie mir, Herr Marſchall, zu meinem ganzen Bedauern.

Was Teufels ſagt er da? murmelte Jean, die Arme kreuzend.

Wir verſtehen uns, unterbrach ihn Richelieu,wir verſtehen uns.

Das iſt etwas Anderes; aber ich, ich verſtehe... Ihr Bedauern nicht; ah! doch, ja, weil er nicht ſogleich als Miniſter anerkannt werden wird. Ja, ja... ſehr

Ah! es wird ein Interim ſtattfinden, ſagte der Marſchall, der die Hoffnung, dieſen ewigen Gaſt des Chr⸗ geizigen und des Liebenden, in ſein Herz zurückkehren fühlte.

Ein Interim, ja, Herr Marſchall.

Aber mittlerweile, rief Jean,iſt er ſo ziemlich gut bezahlt: das ſchönſte Commando von Verſailles.

Ah! ſagte Richelieu, von einer neuen Wunde durch⸗ drungen,ein Commando?

Herr Dubarry übertreibt vielleicht, ſprach der Her⸗ zog von Aiguillon.

Aber was für ein Commando iſt es denn?

Die Chevaurlegers des Königs.

Richelieu fühlte, wie abermals Bläſſe ſein runzeliges Geſicht überſtrömte.

Ohl ja, ſagte er mit einem Lächeln, deſſen Aus⸗ druck nichts zu ſchildern vermöchte,ja, das iſt ſehr wenig für einen ſo reizenden Mann; doch was wollen Sie, Her⸗ zog, das ſchönſte Mädchen der Welt kann nur geben, was es hat, und wäre es die Geliebte des Königs.

Jean ſchaute die ſchönen Murillo des Marſchalls an.

Nichelieu ſchlug ſeinen Neffen auf die Schulter und fuhr fort: 1

Zum Glück haben Sie das Verſprechen eines nahe