Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 17.-20. Bändchen (1847) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Sie 2... Man iſt weder für Sie noch gegen Sie; er iſt verhaßt.

Er 2... verſetzte Richelieu erſtaunt;wer, er?

Ganz gewiß, erwiederte Jean.Oh! die Parla⸗ mente werden ſich empoͤren, das iſt eine Wiederholung der Peitſche von Ludwig XIV.; ſie find gepeitſcht, Herzog, ſie find es!

Erklären Sie mir...

Das erklärt ſich durch den Haß der Parlamente gegen den Urheber ihrer Verfolgung.

Ah! Sie glauben, daß...

Ich bin deſſen gewiß, wie ganz Frankreich. Gleich⸗ viel, Herzog, Sie haben ſehr wohl daran gethan, ihn kommen zu laſſen, ſo lange die Luft noch ganz warm war.

Wen denn 2... aber wen denn, Graf? Ich ſtehe auf Dornen und begreife nicht ein Wort von dem, was Sie mir da ſagen.

Ich ſpreche von Herrn von Aiguillon, von Ihrem Neffen.

Nun, hernach?

Ich ſage, daß Sie ſehr wohl daran gethan haben, ihn kommen zu laſſen.

Ah! ſehr wohl, ſehr wohl... er werde mir helfen, wollen Sie ſagen.

Er wird uns Allen helfen... Sie wiſſen, daß er aufs Beſte mit Jeannette ſteht?

Wahrhaftig?

Auf's Beſte. Sie haben ſchon mit einander geſpro⸗ chen und verſtehen ſich vortrefflich, darauf wette ich.

Sie wiſſen das?

Das iſt leicht. Jeannette iſt die trägſte Schläferin der Welt.

Ah!

Und ſie verläßt das Bett nie vor neun Uhr, zehn Uhr oder eilf Uhr.

Ja; und dann?

Nun, dieſen Morgen in Luciennes war es höchſtens