Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 17.-20. Bändchen (1847) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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gangen worden; er rechnete auf das gefällige Gedächtniß von Herrn von Richelieu, um das des Königs aufzufri⸗ ſchen, nun, da ſich kein Hinderniß mehr dem guten Willen Seiner Majeſtät entgegenſtellte.

Kurz, hundert mehr oder minder gierige Forderungen, alle aber mit außerordentlicher Kunſt umhüllt, wurden zu den entzückten Ohren des Marſchalls gebracht.

Allmälig entfernte ſich die Menge; man wollte, wie man ſagte, den Herrn Marſchall ſeinen wichtigen Geſchäften überlaſſen.

Ein einziger Mann blieb im Salon.

Er hatte ſich nicht mit den Andern genähert, er hatte nichts verlangt, er hatte ſich nicht einmal ſelbſt vorgeſtellt.

Als die Reihen gelichtet waren, ging dieſer Mann, ein Lächeln auf den Lippen, auf den Herzog zu.

Ah; ah! Herr von Taverney, ſagte der Marſchall; entzückt! entzückt!

Ich wartete, Herzog, um Dir mein Compliment

zu machen, und zwar ein wirkliches Compliment, ein

aufrichtiges Compliment.

Ah! wahrhaftig; un worüber denn? erwiederte gleichſam geheimnißvoll Richelieu, den die Zurückhaltung ſeiner Beſuche ſelbſt in die Nothwendigklit, diseret zu ſein, verſetzt hatte. 3

Mein Compliment zu Deiner neuen Würde, Herzog.

St! ſt! machte der Marſchall,wir wollen nicht hierüber ſprechen... es iſt noch nichts geſchehen, es iſt

nur eine Sage.

Aber, mein lieb Marſchall, es ſind viele Leute meiner Anſicht, denn Deine Salons waren voll. 3 Ich weiß nicht warum.

Oh! ich weiß es wohl.

Wer denn, was denn?

Ein einziges Wort von mir...

Welches? 3

Geſtern hatte ich in Trianon die Ehre, Seiner

Majeſtät meinen Hef zu machen. Der König ſprach mit 4&