Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 17.-20. Bändchen (1847) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Herr de la Vaudraye hat Recht... Doch Du biſt alſo ſchon ausgegangen?

Bei Gott! ich mußte wohl; der wüthende Lärmen von Carroſſen weckte mich auf, ich ließ mich ankleiden, nahm auch meine militäriſchen Orden und machte einen Gang durch die Stadt.

Ah! Herr Rafté beluſtigt ſich auf meine Koſten 2

Oh! Monſeigneur, Gott bewahre mich; ich ſage dies nur...

Warum?.

Weil ich auf meinem Spaziergang noch Jemand begegnete.

Wem?

Dem Secretaire des Abbé Terray.

Nun?

Er ſagte mir, ſein Herr habe das Portefeuille des Kriegs. Oh! oh! verſetzte Richelieu mit ſeinem ewigen

n. Was ſchließt Monſeigneur daraus?

Daß, wenn Herr Terray das Portefeuille des Kriegs hat, ich es nicht bekomme; daß, wenn er es nicht hat, ich es vielleicht bekomme. 1

Nafté hatte für ſein Gewiſſen genug gethan; es war dies ein kühner, unermüdlicher, eehrgeiziger Mann, ebenſo geiſtreich als ſein Herr, und viel mehr bewaffnet als er. Als Rafté ſeinen Herrn ſo ſicher ſah, glaubte er, er habe nichts mehr zu befürchten.

Auf, Monſeigneur, ſagte er,beeilen Sie ſich,

laſſen Sie nicht zu lange warten, das wäre ein ſchlim⸗

mes Vorzeichen. 203ch bin bereit; doch ich frage noch einmal, wer iſt

Hier iſt die Liſte. 5 3 Und er reichte eine lange Liſte ſeinem Herrn, der zu ſeiner großen Zufriedenheit die erſten Namen des Adels, der Geiſtlichkeit und der Finanzen las.