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eernſtere Wendung zu geben... Er wäre ein furchtbarer Polizeiminiſter, dieſer Herr Graf von Fönix.“
„Ich dachte auch daran,“ ſagte die Gräfin.„Nur iſt er unmöglich.“.
„Warum, Gräfin?“
„Weil er ſeine Collegen unmöglich machen würde.“
„Wie ſo?“
„Da er Alles weiß, alle ihre Spiele ſieht...“
Herr von Richelieu erröthete unter ſeiner Schminke.
„Gräfin,“ erwiederte er,„ich wünſchte, ſollte er mein College ſein, er wäre immer bei meinem Spiele betheiligt, und er würde Ihnen die Karten mittheilen, Sie würden dabei ſtets den Herzbuben auf den Knieen vor der Dame und zu den Füßen des Köͤnigs ſehen.“
„Es gibt Niemand, der mehr Geiſt hat als Sie, mein lieber Herzog,“ verſetzte die Gräfin.„Doch ſprechen wir ein wenig von unſerem Miniſterium.. Ich glaubte, Sie hätten Ihren Neffen benachrichtigen laſſen?“
„Aiguillon? Er iſt angekommen, Madame, und zwar unter den Auſpicien, die ein römiſcher Seher für die gün⸗ ſtigſten erklärt haben würde: ſein Wagen hat den des abfahrenden Herrn von Choiſeul gekreuzt.“
„Das iſt in der That ein günſtiges Vorzeichen,“ ſprach die Gräfin;„er wird alſo kommen?“ 4
„Madame, ich habe mir überlegt, daß Herr von Aiguillon, wenn er in Luciennes von aller Welt und in einem Augenblick, wie dieſer, geſehen würde, zu allen Arten von Commentaren Anlaß geben müßte, und ich habe ihn deshalb gebeten, unten im Dorf zu bleiben, bis ich ihn nach Ihren Befehlen rufe.“
„Rufen Sie ihn alſo, Marſchall, und zwar auf der Stelle, denn wir ſind nun beinahe allein.“
„Um ſo lieber, als wir uns völlig verſtändigt haben, nicht wahr, Gräfin?“ 1
„Durchaus, ja, Herzog. Sie ziehen... den Krieg den Finanzen vor, nicht wahr? Oder wünſchen Sie die Marine zu haben?“
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