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weis rechtfertigen, begleitete bis zu den Thoren den Ver⸗ bannten, der nach Chanteloup abreiſte. 1
Da Volk bildete Spaliere auf dem Wege der Car⸗ roſſe; die Parlamentsmitglieder und die Leute vom Hof, die vom Herzog nicht mehr hatten empfangen werden können, ſtellten ihre Equipagen vor den Reihen des Volkes auf, um ihn im Vorüberfahren zu grüßen und ein Zeichen des Abſchieds von ihm zu erhalten.
Das dichteſte Gedränge war an der Barriére d'Enfer, von wo aus die Straße nach Touraine führt. Es war hier ein ſolcher Zuſtrom von Fußgängern, Reitern und Wagen, daß die Circulation mehrere Stunden unterbrochen wurde. Als es dem Herzog gelang, durch die Barrièére hinauszukommen, ſah er ſich von mehr als hundert Wagen begleitet, welche gleichſam eine Glorie für den ſeinigen bildeten.
Zurufungen und Seufzer folgten ihm. Er hatte zu viel Geiſt und zu viel Kenntniß von der Lage der Dinge, um nicht zu begreifen, daß all dieſer Lärmen weniger ein Beklagen war, das ſeiner Perſon galt, als Befürchtungen hinſichtlich der Unbekannten, die ſich aus ſeinen Trümmern erheben würden.
Eine Poſtchaiſe kam im Galopp auf der verſperrten Landſtraße einher, und ohne eine gewaltige Anſtrengung des Kutſchers hätten ſich die von Staub und Schweiß weißen Pferde in das Geſpann von Herrn von Choiſeul geſtürzt.
Ein Kopf neigte ſich aus dieſer Chaiſe, wie ſich Herr von Choiſeul aus ſeinem Wagen neigte.
Herr von Aiguillon verbeugte ſich tief vor dem ge⸗ fallenen Miniſter, deſſen Erbſchaft er einthun wollte. Herr von Choiſeul warf ſich in den Wagen zurück: eine einzige Secunde hatte die Lorbeeren ſeiner Niederlage vergiftet.
Doch in demſelben Augenblick und ohne Zweifel als Entſchädigung, kreuzte ein Wagen mit dem Wappen von Frankreich, der, gezogen von acht Pferden, auf der Ver⸗ zweigung der Straße von Sevres nach Saint⸗Cloud fuhr


