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zu ergründen, aber es berührte wie immer die große Wahr⸗ heit, den wunden Fleck.
Aus dem allgemeinen Geſichtspunkt betrachtet, war Herr von Choiſeul ein ſchlechter Miniſter und ein ſchlechter Bürger; beziehungsweiſe aber war er ein Muſter der Tugend, der Sittlichkeit und der Vaterlandsliebe.
Wenn das Volk, das auf dem Lande Hungers ſtarb, von den Verſchwendungen Seiner Majeſtät, von den zu Grunde richtenden Launen von Madame Dubarry höͤrte, wenn man ihm unmittelbar Nachrichten, wie l'-Homme aux quarante écus, oder Rathſchläge wie den Contrat social, ſodann insgeheim Offenbarungen wie die Nouvelles à la main, oder die Idées singulières d'un bon citoyen zuſandte, da erſchrack das Volk, daß es wieder in die un⸗ reinen Hände der Favoritin, welche minder achtens⸗ werth als die Frau eines Kohlenbrenners, wie Bauveau ſagte, in die Hände der Günſtlinge der Favoritin fallen ſollte, und erſtaunte, müde ſo vieler Leiden, die Zu⸗ kunft ſchwärzer zu ſehen, als es die Vergangenheit gewe⸗ ſen war.
Nicht als hätte das Volk, das Antipathien hatte, ſehr ſcharf hervortretende Sympathien gehabt. Es liebte die Parlamente nicht, weil die Parlamente, ſeine natürlichen Beſchützer, es ſtets verlaſſen hatten, um müßige Fragen des Vorſitzes oder ſelbſtſüchtiger Intereſſen zu verhandeln; weil ſich dieſe Parlamente, ſchlecht beleuchtet durch den fal⸗ ſchen Widerſchein der königlichen Allgewalt, eingebildet hat⸗ ten, ſie ſeien etwas wie eine Ariſtokratie zwiſchen dem Adel und dem Volk.
Es liebte den Adel nicht aus Inſtinct und aus Erin⸗ nerung. Es fürchtete das Schwert eben ſo ſehr, als es die Kirche haßte. Nichts konnte es bei der Entlaſſung von Herrn von Choiſeul berühren, aber es hörte die Kla⸗ gen des Adels, der Geiſtlichkeit und des Parlaments, und ſeinem eigenen Murren beigefügt, bildete dieſes Geräuſch einen Lärmen, der es berauſchte..............
Ganz Paris, das Wort läßt ſich hier durch einen Be⸗
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