Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 14.-16. Bändchen (1847) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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bringen. Er will uns nicht beläſtigen, ſagte er zu The⸗ reſe, welche dies mit allen ihren Kräften billigte..

Dem zu Folge wurde beſchloſſen, Gilbert ſogleich in die Dachkammer einzuquartieren, nach der er verlangte. Um die Mitte des Tages kam Rouſſeau zum Bett ſeines Schülers, um hier die Zeit zuzubringen, die er gewöhnlich mit dem Sammeln von Lieblingspflanzen verlor. Der junge Mann, der ſich wieder ein wenig erholt hatte, erzählte ihm mit leiſer, beinahe erloſchener Stimme die einzelnen Um⸗ ſtände der Kataſtrophe..

Er ſagte nicht, warum er zu dem Feuerwerk gegan⸗ gen war; er erwächnte nur einfach, die Neugierde habe ihn nach der Place Louis XV. geführt.

Wenn Rouſſeau kein Zauberer war, ſo konnte er nicht mehr vermuthen.

Er gab alſo Gilbert kein Erſtaunen kund, begnügte ſich mit den ſchon gemachten Fragen und empfahl ihm nur die größte Geduld. Er ſprach auch nicht von dem Fetzen weißen Stoffes, den man in ſeiner Hand geſehen und deſſen ſich Philipp bemächtigt hatte.

Doch dieſes Geſpräch, das bei Beiden ſo nahe an dem wirklichen Intereſſe und der poſitiven Wahrheit hinſtreifte, war darum nicht minder anziehend, und ſie gaben ſich dem⸗ ſelben, der Eine wie der Andere, ganz und gar hin, als plötzlich der Tritt von Thereſe auf dem Ruheplatz erſcholl.

Jacques! rief ſie,Jacques!

Nun, was gibt es 29 1

Ein Prinz, der mich beſuchen will, ſagte Gilbert mit einem bleichen Lächeln.

Jacques! rief Thereſe, immer näher kommend.

Nun! was will man von mir?

Thereſe erſchien.

Herr von Juſſieu iſt unten, ſagte ſie;er hat er⸗ fahren, daß man Sie in dieſer Nacht dort geſehen und kommt, um ſich zu erkundigen, ob Sie verwundet worden ſeien.

Dieſer gute Juſſieu! rief Rouſſeau;ein vortreff⸗