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„Todt!“ ſtammelte der Baron.„Oh! mein Herr, iſt ſie wirklich todt?...“
„Ich glaube nicht, meine Herren,“ erwiederte ruhig der Mann, welcher Andrée trug,„Fräulein von Taverney
iſt, wie ich hoffe, nur ohnmächtig.“
„Oh! der Zauberer! der Zauberer!“ rief der Baron.
„Der Herr Graf von Balſamo,“ murmelte Philipp.
„Ich bin es, Herr Baron, und fühle mich ſehr glück⸗ lich, Fräulein von Taverney in dem furchtbaren Gemenge erkannt zu haben.“
„Wo dies?“ fragte Philipp.
„Beim Garde⸗Meuble.“
„Ja,“ ſagte Philipp.„Plötzlich aber von dem Aus⸗ druck der Freude zu einem düſteren Mißtrauen übergehend, fügte er bei:
„Sie bringen Sie ſehr ſpät zurück, Graf.“.
„Mein Herr,“ antwortete Balſamo, ohne zu erſtau⸗ nen,„Sie werden meine Verlegenheit leicht begreifen. Ich wußte die Adreſſe des Fräuleins, Ihrer Schweſter, nicht, und hatte ſie durch meine Leute zu der Frau Marquiſe von Savigny, einer Freundin von mir, bringen laſſen, welche bei den Ställen des Königs wohnt. Da erkannte dieſer brave Junge, den Sie hier ſehen und der mir das Fräulein unterſtützen half... Kommen Sie, Comtois.“
Balſamo begleitete dieſe letzten Worte mit einem Zei⸗ gen und ein Mann in köͤniglicher Livree ſtieg aus dem
iacre.
„Da erkannte,“ fuhr Balſamo fort,„dieſer brave Junge, der bei den königlichen Equipagen angeſtellt iſt, das Fräulein, das er eines Abends von der Muette nach Ihrem Hotel geführt hatte. Das Fräulein verdankt dieſes glückliche Zuſammentreffen ſeiner wunderbaren Schoͤnheit. Ich ließ ihn mit mir in den Fiacre ſteigen und habe die Ehre, mit aller ſchuldigen Achtung das Fräulein von Ta⸗ verney zurückzubringen, das minder leidend iſt, als Sie wohl glauben mögen.“


