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Philipp irrte einen Theil der Nacht auf der Place Louis XV. umher. Er konnte ſich nicht trennen von die⸗ ſen Mauern des Garde⸗Meuble, bei dem er Gilbert wie⸗ dergefunden, und richtete unabläßig ſeine Augen auf den weißen Mouſſelinefetzen, den der junge Menſch zerknittert in ſeiner Hand gehalten hatte.
Endlich als der erſte Schimmer des Tags den Oſten bleichte, kehrte Philipp, entkräftet, nahe daran, ſelbſt unter dieſe Leichname zu fallen, welche minder bleich waren, als er, von einem ſeltſamen Schwindel ergriffen, hoffend, wie es ſein Vater gehoſſt hatte, Andrée wäre nach Hauſe ge⸗ kommen oder geführt worden, kehrte Philipp, ſagen wir, auf dem Wege nach der Rue Coq⸗Héron zurück.
Von fern erblickte er an der Thüre dieſelbe Gruppe, die er dort gelaſſen hatte.
Er begriff, daß Andrée nicht wiedererſchienen war.
Der Baron erkannte ihn ebenfalls.
„Nun?“ rief er Philipp zu.
„Wie! meine Schweſter iſt nicht zurückgekommen?“ fragte dieſer.
„Ach!“ riefen gleichzeitig der Baron, Nicole und La Brie.
„Nichts? keine Nachricht? keine Kunde? keine Hoff⸗ nung?“ 3
„Nichts!“
Philipp ſank auf die ſteinerne Bank vor dem Hauſe; der Baron ſtieß ein wildes Geſchrei aus.
In dieſem Augenblick zeigte ſich ein Fiaere am Ende der Straße, näherte ſich ſchwerfällig und hielt vor dem Hotel an.
Ein Frauenkopf erſchien durch den Kutſchenſchlag, auf eine Schulter zurückgelehnt und wie ohnmächtig.
Bei dieſem Anblick plötzlich erweckt, ſprang Philipp dahin.
Der Schlag des Fiacre öffnete ſich, und ein Mann ſtieg, die lebloſe Andrée in ſeinen Armen tragend, heraus.
„Todt! todt! Man bringt ſie uns zurück,“ rief Phi⸗ lipp auf die Kniee fallend.
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