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er ſich im Mittelpunkte einer Gruppe zu behaupten gewußt, welche ſich nach der Nue de la Madeleine waͤlzte.
An den Brüſtungen des Platzes gequetſcht, an den Ecken des Garde⸗Meuble zermalmt, ließ dieſe Gruppe auf ihren Seiten einen langen Streifen von Verwundeten und Todten zurück, aber es gelang ihr, obgleich decimirt, ihr Centrum aus der Gefahr hinauszuarbeiten.
Sogleich zerſtreute ſich die zuſammengeballte Schaar von Männern und von Frauen auf dem Boulevard, in der freien Luft, und ſtieß Freudenſchreie aus.
Herr von Taverney befand ſich nun, wie alle diejeni⸗ gen, welche ihn umgaben, ganz außer Gefahr.
Was wir nun ſagen, wäre ſchwer zu glauben, hätten wir nicht ſeit langer Zeit und zwar auf eine ſo offene, ſo wenig zurückhaltende Weiſe den Charakter des Barons bezeichnet: während dieſer ganzen furchtbaren Reiſe hatte Herr von Taverney, Gott vergebe ihm, durch⸗ aus nur an ſich gedacht.
Abgeſehen davon, daß er nicht ſehr zärtlichen Ge⸗ müthes, war der Baron ein Mann des Handelns, und in den großen Kriſen des Lebens bringen ſolche Temperamente ſtets das Sprüchwort von Cäſar: age quod agis, in An⸗ wendung.
Sagen wir alſo nicht, Herr von Taverney ſei ſelbſt⸗ ſüchtig geweſen; geben wir nur zu, er ſei zerſtreut geweſen.
Doch einmal auf dem Pflaſter der Boulevards, ein⸗ mal frei in ſeinen Bewegungen, einmal dem Tode ent⸗ gangen, um in das Leben zurückzukehren, einmal ſeiner ſicher, ſtieß der Baron einen Freudenſchrei aus, dem ein anderer Schrei folgte.
Schwächer als der erſte, war der zweite Schrei jedoch ein Schrei des Schmerzes.
„Meine Tochter!“ ſagte er,„meine Tochter!“
Und er blieb unbeweglich, ließ ſeine Hände an ſeinem Leibe herabfallen und ſuchte, die Augen ſtarr und blicklos, in ſeinen Erinnerungen alle einzelne Umſtände dieſer
Trennung.
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