Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 9.-13. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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Wer iſt der Baron da, der die armen Leute zer⸗ malmen will? riefen einige drohende Stimmen.

Parbleu! ich bin es, ſprach der Baron, indem er ſich aus dem Wagen hervorneigte und dabei ein ſchräge über die Bruſt laufendes großes, rothes Ordensband zeigte.

In jener Zeit reſpectirte man noch die großen Or⸗ densbänder und ſogar die großen rothen Ordensbänder; man brummte aber auf einer abſteigenden Tonleiter.

Warten Sie, mein Vater, ich will ausſteigen und ſehen, ob es möglich iſt, durchzukommen, ſagte Philipp.

Nimm Dich in Acht, mein Bruder, Du ſetzeſt Dich der Gefahr aus, todtgeſchlagen zu werden, hörſt Du das Gewieher der Pferde?

Du kannſt wohl ſagen das Gebrülle, verſetzte der Baron.Wir wollen ausſteigen, Philipp, ſage den Leu⸗ ten, ſie ſollen auf die Seite treten, damit wir durchkom⸗ men können.

Ah! Sie kennen Paris nicht mehr, mein Vater, entgegnete Philipp.Dieſe Gebietermanieren waren ehmals gut, doch heute dürften ſie nicht durchdringen, und Sie moͤchten doch wohl nicht gern Ihre Würde gefährden, nicht wahr, mein Vater?.

Wenn aber dieſe Burſche erfahren, wer ich bin?

Mein Vater, erwiederte Philipp lächelnd,wenn

Sie der Dauphin ſelbſt wären, würde man ſich Ihretwe⸗ an nicht ſtören laſſen; das befürchte ich beſonders in dieſem

ugenblicke, denn das Feuerwerk wird ſogleich beginnen. Dann werden wir nichts ſehen, ſagte Andrée ver⸗ drießlich.

Das iſt bei Gott Dein Fehler, erwiederte der Baron,Du haſt zwei Stunden zu Deiner Toilette ge⸗ braucht.

Mein Bruder, koͤnnte ich nicht Deinen Arm neh⸗ men und mich mitten unter dieſe Leute ſtellen? ſagte Andrée.

Ja, ja, meine kleine Dame, ſprachen mehrere