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tauſend in den Gärten zerſtreuten Zuſchauern, ein finſteres, durch die Gänge und Gallerien des Schloſſes hinlaufen⸗ des Toſen und Brüllen bildeten in dieſem Augenblick die wildeſte und traurigſte Harmonie, welche je an menſch⸗ liche Ohren vibrirt hatte.
Auf das Brüllen und Toſen folgte ein klägliches Ge⸗ klirre; dies kam von den Scheiben, welche in tauſend Stücke zerbrochen auf den Marmor der Treppen und der Karnieße fielen und dabei den geſtoßenen, nervigen Ton von ſich ſchleuderten, der ächzend durch den Raum hinfliegt.
Der Wind hatte mit demſelben Stoße von dem Rie⸗ gel einen von den ſchlecht verſchloſſenen Sommerläden ge⸗ riſſen, der an die Mauer geſchlagen, wie der rieſige Flü⸗ gel eines Nachtvogels.
Ueberall, wo die Fenſter im Schloſſe offen ſtanden, erloſchen die Lichter, vernichtet durch dieſen Windſtoß. Der Dauphin näherte ſich dem Fenſter, ohne Zweifel, um den Laden wieder zu ſchließen, doch die Dauphine hielt ihn zurück.
„Ohl mein Herr, ich bitte,“ ſagte ſie,„öffnen Sie dieſes Fenſter nicht, unſere Kerzen würden erlöſchen und ich würde vor Angſt ſterben.“
Der Dauphin blieb ſtehen.
Man ſah durch den Vorhang, den er zurückgezogen, die düſteren Gipfel der Bäume des Parkes, bewegt und gedreht, als ob der Arm eines unſichtbaren Rieſen ihre Stämme inmitten der Finſterniß geſchüttelt hätte.
Alle Beleuchtungen erloſchen.
Da erblickte man am Himmel Legionen dicker, ſchwar⸗ zer Wolken, welche ſich wirbelnd hinrollten, wie zum An⸗ griff vorſpringende Schwadronen.
Der Dauphin ſtand bleich am Fenſter und ſtützte eine Hand auf den Riegel. Die Dauphine fiel einen Seufzer ausſtoßend auf einen Stuhl zurück.
„Sie haben ſehr bange, Madame?“ fragte der Dauphin.
„Ohl ja, doch Ihre Gegenwart beruhigt mich. Oh!
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