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für diejenigen iſt, welche die Heiterkeit des Lachenden nicht theilen.
Die übrigen Anweſenden entfernten ſich durch die andere Thüre. 3
Die jungen Leute fanden ſich allein.
Es trat ein kurzes Stillſchweigen ein.
Endlich näherte ſich der junge Prinz Marie Antoi⸗ nette: ſein Herz ſchlug gewaltig; er fühlte, wie der Bruſt, den Schläfen, den Arterien der Hände das empörte Blut der Jugend und der Liebe zuſtrömte.
Doch er fühlte auch ſeinen Großvater hinter der Thüre, und dieſer cyniſche Blick, der bis in den hochzeit⸗ lichen Alkoven drang, vereiſte abermals den ſeiner Natur nach ſehr ſchüchternen und linkiſchen Dauphin.
„Madame,“ ſagte er, die Erzherzogin anſchauend, „ſollten Sie leiden? Sie ſind ſehr bleich, und es iſt, als ob Sie zitterten.“
„Mein Herr,“ antwortete ſie,„ich verberge Ihnen nicht, daß ich eine ſeltſame Erſchütterung empfinde; es muß ein ſchrecklicher Sturm am Himmel ſein: der Sturm hat einen furchtbaren Einfluß auf mich.“
„Ah! Sie glauben, wir ſeien von einem Orkan be⸗ droht?“ ſagte der Dauphin.
„Oh! ich bin deſſen gewiß; ſehen Sie, mein ganzer Körper zittert.“
Der Körper der armen Prinzeſſin ſchien wirklich un⸗ ter elektriſchen Schlägen zu beben.
In dieſem Augenblick, als ſollten ihre Vorherſehun⸗ gen gerechtfertigt werden, erfüllte ein wüthender Windſtoß, einer von jenen mächtigen Hauchen, welche die eine Hälfte der Meere auf die andere ſchleudern und verheerend über die Gebirge hinfahren, dem erſten Schrei des heranrücken⸗ den Sturmes ähnlich, das Schloß mit Lärmen, mit hef⸗ tigem Gekrache und tiefer Bangigkeit.
Die den Zweigen entriſſenen Blätter, die den Bäu⸗ men entriſſenen Zweige, die von ihren Vaſen geſchleuderten Statuen, ein langes, unermeßliches Geſchrei von hundert


