„Das iſt ein ſchoͤnes Monument,“ ſagte er.
„Es iſt Saint⸗Euſtache,“ ſprach der Greis.
Dann ſchaute er empor und rief:
„Schon acht Uhr! oh! mein Gott! mein Gott! kommen Sie geſchwinde, junger Mann, kommen Sie.“
Der Fremde verlängerte ſeine Schritte. Gilbert
folgte ihm. 4„Ah! hören Sie,“ ſprach der Fremde nach einigen Augenblicken eines ſo kalten Stillſchweigens, daß es Gil⸗ bert zu beunruhigen anfing,„ich vergaß, Ihnen zu ſagen, daß ich verheirathet bin.“
„Ah!“ machte Gilbert..
„Ja, und daß meine Frau, als eine wahre Pariſerin, darüber ſchmälen wird, daß wir fo Fät zurückkehren. Ueberdies muß ich Ihnen bemerken, un3 ſie mißtrauiſch gegen Fremde iſt.
Wuünſchen Sie, daß ich zurückhleibe, mein Herr 84 fragte Gilbert, deſſen ganze Wärme ſich bei dieſem Worte plötzlich in Eis verwandelte.
„Nein, nein, mein Freund; ich habe Sie eingeladen zu mir zu kommen, kommen Sie“
„Ich folge Ihnen,“ ſ Ite Gilber.
„Dort, rechts, hi urch wir ſind an Ort und Stelle.“
Gilbert ſchlug die ugen uf und las bei den letzten Strahlen des ſterbenden Tages an der Ecke des Platzes über dem Laden eines Specer ihündlers die Worte:
„Nue Plaſtriére.“
Der Fremde beſchleunigte ſeinen Gang fortwährend, denn je mehr er ſich ſeinem Hauſe näherte, deſto mehr verdoppelte ſich auch die von uns erwähnte ſieberhafte Aufregung. Gilbert, der ihn nicht aus dem Auge verlie⸗ ren wollte, ſtieß ſich in jeder Sekunde bald an Vorüber⸗ gehenden, bald an den Laſten der Träger, bald an den Deichſeln der Wagen, bald an den Gabeln der Karren. Sein Führer ſchien ihn gänzlich vergeſſen zu haben;
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