Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 9.-13. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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32 muth von unausſprechlicher Poeſie über ſeine zarten, reinen Züge.

und ſprach heiterer:

Und nun, da Sie eine Lebenslage haben, wollen wir, wenn es Ihnen gefällt, noch eine zweite Kapſel mit Pflanzen füllen. Ich habe hier graue Papierblätter, auf welchen wir die erſte Ernte claſſificerren werden. Doch ſprechen Sie, ſind Sie noch hungrig? Ich habe noch Brod.. Behalten wir es für den Mittag, wenn es Ihnen beliebt, mein Herr.

So eſſen Sie wenigſtens die Kirſchen; ſie wurden uns beläſtigen.

Das will ich wohl; doch erlauben Sie mir, daß ich Ihre Kapſel trage, Sie werden leichter marſchiren, und in Folge der Gewohnheit dürften meine Beine die Ihrigen

müde machen.

Ah! Sie bringen mir Glück; mir ſcheint, ich ſehe dort das Vieris hieracioides, das ich ſeit dem Morgen vergebens ſuche, und unter Ihrem Fuße, nehmen Sie ſich in Acht! das Cerastium aquaticum. Warten Sie, warten Sie! reißen Sie es nicht aus! Oh! Sie ſind noch kein Kräuterkenner, mein junger Freund: die eine Pflanze iſt in dieſem Augenblick zu feucht, um gepflückt zu wer⸗ den; die andere iſt noch nicht genug vorgerückt. Wenn wir dieſen Nachmittag um drei Ühr wieder vorüberkom⸗ men, nehmen wir das Vicris hieracioides heraus und das Cerastium holen wir in acht Tagen. Uebrigens will ich es auf der Stelle einem mir befreundeten Gelehrten zeigen, den ich um ſeine Protection für Sie bitten werde. Und nun kommen Sie und führen Sie mich an den vor⸗

Hienach ſtand er auf, ſtützte ſich auf ſeinen Stab

hin von Ihnen erwähnten Ort, wo Sie ſchöne Frauen⸗

haare geſehen haben. Gilbert ging ſeinem neuen Bekannten voran; der Greis folgte ihm und Beide verſchwanden im Walde.

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