Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 9.-13. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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31.

.Sie wiſſen alſo nicht, wie theuer es in dieſer großen

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Wie viel ungefähr? Machen Sie eine Vergleichung. Gern. Zum Beiſpiel, was in der Provinz einen Sou koſtet, koſtet in Paris drei Sous. Nun, vorausgeſetzt, ich habe irgend ein Obdach, wo ich nach der Arbeit ruhen kann, ſo werde ich für das ma⸗ terielle Leben ungefähr ſechs Sous täglich brauchen. Gut! gut! mein Freund, rief der Fremde.So liebe ich den Menſchen. Kommen Sie mit mir nach Paris, und ich finde für Sie ein unabhängiges Gewerbe, mit deſſen Hülfe Sie leben werden. 4Oh, mein Herr! rief Gilbert freudetrunken, doch alsbald ſich wieder faſſend, fügte er bei: 1 Wohlverſtanden, ich werde wirklich arbeiten, und es

4 iſt nicht ein Almoſen, was Sie mir anbieten?

Nein. Oh! ſeien Sie unbeſorgt, mein Kind, ich bin nicht reich genug, um Almoſen zu geben, und nicht thöricht genug, um dies auf den Zufall zu thun.

Das iſt mir lieb, ſagte Gilbert, dem dieſer men⸗ ſchenfeindliche Ausfall ganz angenehm war, ſtatt ihn zu verletzen.Das iſt eine Sprache, wie ich ſie gern höre.

Ich nehme Ihr Anerbieten an und danke Ihnen dafür. Es iſt alſo abgemacht, daß Sie mit mir nach Paris kommen? Ja, mein Herr, wenn Sie wollen. 1Ich will, da ich es Ihnen anbiete. Wozu werde ich gegen Sie verbunden ſein? 8 reBu nichts... als zu arbeiten, und Sie werden ſelbſt Ihre Arbeit ordnen; Sie werden das Recht haben, lung zu ſein, das Recht, glücklich zu ſein, das Recht, frei zu ſein, und ſogar das Recht, müßig zu ſein, wenn Sie ſſich Ihre Muße erworben haben, ſprach der Fremde, un⸗ 4 willkührlich lächelnd. Dann fügte er mit einem Seuf⸗ 3:

4O Jugend! o Kraft! o Freiheit! Und bei dieſen Worten verbreitete ſich eine Schwer⸗