Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 5.-8. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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Der Gouverneur? fuhr Gilbert fort,dieſer Affe Gouverneur des Schloſſes Luciennes? Gehen Sie doch, Mademoiſelle, Sie ſpotten meiner.

Bei dieſen Worten richtete ſich Zamore auf und zeigte ſeine weißen Zähne.

Ich Gouverneur, ſagte er,nicht Affe.

Gilbert ließ einen unruhigen Blick von Zamore auf Sylvie übergehen, und dieſer Blick wurde zornig, als er ſah, daß die junge Frau, obgleich ſie an ſich zu halten bemüht war, in ein Gelächter ausbrach.

Zamore aber tauchte ernſt und unempfindlich ſeine ſchwarze Klaue wieder in den Atlaßſack und ſetzte ſein Geknaupel fort.

In dieſem Augenblick öffnete ſich die Thüre und Herr Grange erſchien, von einem Schneider gefolgt.

Hier, ſagte er, auf Gilbert deutend,hier iſt die Perſon, für welche das Kleid ſein ſoll; nehmen Sie das Maaß, wie ich Ihnen erklärt habe, daß es genommen werden muß.

Gilbert reichte maſchinenmäßig ſeine Arme und ſeine Schultern, während Sylvie und Herr Grange im Hinter⸗ grunde des Zimmers plauderten und Mademoiſelle Sylvie immer mehr bei jedem Worte lachte, das der Intendant zu ihr ſagte.

Ahl das wird reizend ſein, verſetzte Mademoiſelle Sylvie;und bekommt er auch die ſpitzige Mütze wie Sganarelle? 3

Gilbert hörte nicht einmal die Antwort; er ſtieß den Schneider ungeſtüm zurück, und wollte ſich um keinen Preis zu dem Reſte der Ceremonie hergeben. Er kannte Sganarelle nicht, aber der Name und beſonders das Ge⸗ lächter von Mademoiſelle Sylvie deuteten ihm an, daß es eine außerordentlich lächerliche Perſon ſein mußte.

Es iſt gut, ſagte der Intendant zu dem Schneider,

thun Sie ihm keine Gewalt an; Sie wiſſen genug, nicht 4

wahr? Gewiß, antwortete der Schneider;überdies ſchadet

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