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Miſgpouf Herrn Grange und führen Sie meinen kleinen Philoſophen zu Zamore.“
Mademoiſelle Sylvie ſchaute umher und ſuchte ohne Zweifel, von welcher Sorte von Thieren Chon ſpreche; als aber ihre Blicke und die ihrer Gebieterin gleichzeitig auf Gilbert haften blieben, bedeutete ihr Chon durch ein Zeichen, es ſei von dem jungen Manne die Rede.
„Kommen Sie,“ ſagte Sylvie.
Immer mehr erſtaunt folgte Gilbert der Kammer⸗ frau, während Chon, leicht wie ein Vogel, in einer der Seitenthüren des Pavillon verſchwand.
Ohne den befehlenden Ton, in welchem Chon mit ihr geſprochen, hätte Gilbert Mademoiſelle Sylvie eher für eine vornehme Dame als für eine Kammerfrau gehal⸗ ten. Sie glich in der That, was das Coſtume betraf, viel mehr Andrée als Nicole. Sylvie nahm Gilbert bei der Hand und richtete ein anmuthiges Lächeln an ihn,
denn die Worte von Mademoiſelle Chon deuteten in Be⸗ ziehung auf den Ankömmling, wenn nicht Zuneigung, doch wenigſtens Laune an.
Dies war Mademoiſelle Sylvie, wohlverſtanden, ein großes, ſchönes Mädchen, mit dunkelblauen Augen, weißem, leicht mit Sommerſproſſen beflecktem Teint und herrlichen, glühend blonden Haaren. Ihr friſcher, feiner Mund, ihre weißen Zähne, ihr fleiſchiger Arm brachten auf Gilbert einen von jenen ſinnlichen Eindrücken hervor, für welche er ſo zugänglich war, einen Eindruck, der ihn durch ein zartes Beben an den Honigmond erinnerte, von welchem Nicole geſprochen.“
Ddie Frauen bemerken ſtets dergleichen Dinge; Ma⸗ demoiſelle Sylvie bemerkte es alſo und fragte lächelnd:
„Wie heißen Sie, mein Herr?
„Gilbert, Mademoiſelle,“ antwortete unſer junger Mann mit einer ziemlich ſanften Stimme.
„Nun, Herr Gilbert, kommen Sie und machen Sie Bekanntſchaft mit dem Seigneur Zamore.“
„Mit dem Gouverneur des Schloſſes Luciennes?“
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