Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 5.-8. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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.Nein, Madame, antwortete er,ich habe nicht dieſe 8 hre.

Es iſt ein zukünftiger Gefährte von Ihnen, der Gouverneur des Schloſſes Luciennes werden wird. Machen Sie ſich zu ſeinem Freunde; Zamore iſt im Grunde ein gutes Geſchöpf, trotz ſeiner Farbe.

Gilbert war im Begriff zu fragen, von welcher Farbe Zamore ſei, aber er erinnerte ſich der Moral, die ihm Chon in Beziehung auf ſeine Neugierde geleſen, und hielt aus Furcht vor einem zweiten Verweiſe an ſich.

Ich werde mich bemühen, begnügte er ſich mit einem Lächeln voll Würde zu antworten.

Man kam nach Luciennes. Der Philoſoph hatte Al⸗ les geſehen: die friſchbepflanzte Straße, die große Waſſer⸗ leitung, welche ein römiſches Werk zu ſein ſcheint, die ſchattigen Abhänge, die Kaſtanienbäume mit dem dichten Blätterwerk, die Ebenen und Wälder endlich, welche einen ſo herrlichen Anblick bieten, und in ihrer Flucht gegen Maiſons die zwei Ufer der Seine begleiten.

Das iſt alſo der Palaſt, welcher nach der Ausſage des Herrn Baron von Taverney Frankreich ſo viel Geld gekoſtet hat? ſprach Gilbert zu ſich ſelbſt.

Freudige Hunde und geſchäftige Bedienten liefen her⸗ bei, um Chon zu begrüßen, und unterbrachen Gilbert mit⸗ ten in ſeinen ariſtokratiſch⸗philoſophiſchen Betrachtungen. 6Iſt meine Schweſter ſchon angekommen? fragte Thon.

Nein, Madame, aber man erwartet ſie.

Wer dies? 3

Der Herr Kanzler, der Herr Polizeilieutenant, der Herr Herzog d'Aiguillon.

Gut! öffnen Sie mir geſchwind das chineſiſche Ca⸗ binet, ich will meine Schweſter zuerſt ſehen; Sie werden ſie benachrichtigen, daß ich da bin, hören Sie? Ah! Sylvie, fuhr Chon fort, indem ſie ſich an eine Art von Kammerfrau wandte, welche ſich der Kiſte und des klei⸗ nen Hundes bemächtigt hatte,geben Sie die Kiſte und