Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 5.-8. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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Die zwei alten Edelleute grüßten die Gräfin und den Vicomte und gingen Beide auf denſelben Wagen zu, glücklich, ſich nach ſo langer Trennung wiederzufinden.

Nun? ſprach der Vicomte,ſoll ich Ihnen etwas ſagen, Gräfin? der Vater gefällt mir eben ſo wenig als die Kinder.

Welch ein Unglück, daß dieſer kleine Bär von einem Gilbert entflohen iſt, verſetzte die Gräfin;er, der im Hauſe erzogen wurde, hätte uns Auskunft über Alles dies gegeben.

Bah! rief Jean,nun, da wir nichts Anderes zu thun haben, werden wir ihn wiederfinden.

Das Geſpräch wurde durch die Bewegung der Car⸗ roſſen unterbrochen.

Am andern Morgen, nachdem man die Nacht in Compiégne zugebracht, fuhren die zwei Hofe, der Son⸗ nenuntergang eines Jahrhunderts, die Morgenröthe des andern, vermiſcht nach Paris, in dieſen gähnenden Schlund, der ſie Alle verſchlingen ſollte.

XL. Die Beſchützerin und der Schützling.

Es iſt Zeit, zu Gilbert zurückzukehren, von deſſen Flucht uns ein unvorſichtiger Ausruf ſeiner Beſchützerin, Mademoiſelle Chon, unterrichtet hat, ohne daß wir mehr von ihm wiſſen.

Seitdem unſer Philoſoph im Dorfe Lachauſſée bei

den Präliminarien des Duells von Philipp von Taverney mit dem Vicomte Jean Dubarry den Namen ſeiner Be⸗ ſchützerin erfahren hatte, war er in ſeiner Bewunderung ſehr erkaltet.

Oft hatte er, in einem Geſträuche oder hinteg einer Heecke verborgen, wenn er mit glühenden Augen Andrée, welche mit ihrem Vater ſpazieren ging, verfolgte, oft hatte