Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 5.-8. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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Glauben Sie es mir.. Es handelt ſich nun darum, ganz das Gegentheil vom Böſen zu thun: es handelt ſich darum, Gutes zu be⸗

werkſtelligen.

Helfen Sie mir, und es muß mir nothwendig ge⸗ lingen.

Sind Sie für mich, ja oder nein?

Ja.

Wird Ihre Ergebenheit ſo weit gehen, daß Sie meine Vorſtellung unterſtützen?

Sie werden ſelbſt die Schranken ſetzen.

Bedenken Sie wohl, meine Druckerei iſt bereit; ſie arbeitet Tag und Nacht; in vier und zwanzig Stunden werden meine Burſche Hunger haben, und wenn ſie Hun⸗ ger haben, beißen ſie.

Ich werde vernünftig ſein. Was wünſchen Sie?

Daß nichts von dem was ich unternehme, ein Hin⸗ derniß in den Weg gelegt werde.

Für meine Perſon mache ich mich hiezu anheiſchig.

Das iſt ein ſchlimmes Wort, ſagte die Gräfin mit dem Fuße ſtampfend,es riecht nach dem Griechiſchen, nach dem Carthagiſchen, kurz nach der puniſchen Treue.

Gräfin..

Ich nehme es auch nicht an, das iſt eine Ausflucht. Man wird von Ihnen glauben, Sie thun nichts, und Herr von Choiſeul wird handeln. So will ich es nicht, hören Sie! Alles oder nichts. Ueberliefern Sie mir die Choiſeul geknebelt, ohnmächtig, zu Grunde gerichtet, oder ich vernichte, kneble Sie, richte Sie zu Grunde. Und nehmen Sie ſich wohl in Acht, das Lied iſt nicht meine einzige Waffe, das ſage ich Ihnen zum Voraus. Drohen Sie nicht, Madame, ſprach Herr von Sartines träumeriſch,denn dieſe Vorſtellung iſt eine Schwierigkeit geworden, die Sie nicht begreifen dürften. Geworden, das iſt der richtige Ausdruck, weil man Schwierigkeiten entgegengeſtellt hat. 4

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