Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 5.-8. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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Ihr Drucker mag ſich hüten! Ahl ja; verſuchen Sie es, das Patent iſt auf mei⸗ nen Namen ausgeſtellt..

Das iſt abſcheulich! Und der König lacht über alle dieſe Schändlichkeiten?

Wiel er iſt es, der die Reime liefert, wenn es mei⸗ nen Spinnen daran ſehlt.

Ohl Sie wiſſen, daß ich Ihnen diene, und behan⸗ deln mich auf dieſe Art?.

Ich weiß, daß Sie mich verrathen. Die Herzogin iſt Choiſeul, ſte trachtet nach meinem Untergang.

Madame, ich ſchwöre Ihnen, ſie hat mich unver⸗ ſehens überfallen.

Sie geſtehen alſo?

Ich muß wohl.

Warum haben Sie mich nicht dav geſetzt?

Ich kam deshalb.

Baſtal ich glaube es nicht.

Bei meinem Ehrenwort.

Ich wette das Doppelte.

Hören Sie mich an, ich flehe um Gnade, ſagte der Polizeilieutenant und fiel auf ſeine Kniee.

Sie thun wohl daran.

Friede, im Namen des Himmels, Gräfin!

Wie! Sie haben Furcht vor ein paar ſchlechten Verſen, Sie, ein Mann, ein Miniſter!

Ahl wenn ich nur hievor Furcht hätte!

Und Sie bedenken nicht, wie viel ſchlimme Stunden ein Lied mir, die ich eine Frau bin, bereiten kann!

Sie ſind eine Königin.

Ja, eine nicht vorgeſtellte Königin. 3

Madame, ich ſchwöre, daß ich Ihnen nie ein Leids gethan habe.

Nein, aber Sie ließen mir Böſes zufügen.

So wenig als möglich. Ich will es wohl glauben.

in Kenntniß